A.M.P.O

An dieser Stelle  möchte ich Euch gerne AMPO vorstellen. AMPO wurde von Frau Katrin Rohde gegründet, (association Managré Nooma pour la protection des orphelins, auf Deutsch: Verein Das Gute geht nie verloren…zum Schutz von Waisenkindern.
Ich selbst durfte diesen Sommer 2 Wochen mit den Kindern von AMPO auf der biologischen Farm Tondtenga sein, wo diese wunderbare, unbeschwerte Ferien verbrachten.
Bitte klicken Sie unten am Ende der Seite auf die Infomappe und schon haben Sie Einblick in dieses wunderbare Werk, das so vielen Kindern ein neues Zuhause und eine bessere Zukunft gibt.
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Abschiedszeremonie: unsere Waisenkinder und die Mädchen

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Rollstuhlwerkstatt – die Schweisser sitzen selbst im Rollstuhl

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Spendenkonto: Sahel e.V.

Förde Sparkasse

IBAN: DE27 210 501 700 000 005 785 BIC: NOLADE21KIE

Entwurf Infomappe 08-12-2015 klein (1)

aus MIA-ALMA starten in ein selbstbestimmtes Leben

https://www.sahel.de/wp-content/uploads/infomappe-sahel2016-web.pdf

 

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Patenschaften in Burkina Faso

Damit die Ärmsten der Armen , die Möglichkeit bekommen, ihre Kinder zur Schule zu schicken, suchen wir Paten, die das Schulgeld für eines oder mehrere Kinder übernehmen wollen. Mit nur 15-20 Euro im Monat ermöglichen Sie einem Kind den Schulbesuch, samt Schulmaterial und einer warmen Mahlzeit am Tag Denn mit leerem Magen lernt es sich nicht gut.

Viele Familien in der sehr armen Gegend am Rande der Millionenstadt Ouagadougou  können nicht für das Schulgeld aufkommen.

Würden Sie unsere Arbeit gerne unterstützen ?

Helfen Sie mit, den Kindern eine Schulausbildung zu ermöglichen

Übernehmen sie die Patenschaft für eines oder mehrere  Kinder  in einer Grundschule für 15 oder 20 Euro monatlich pro Kind

Helfen Sie mit!

Ihre Spende hilft die Armut zu bekämpfen. Durch eine gute Schulausbildung verhelfen sie den Kindern zu einem besseren Leben. Sie lernen selber lesen und schreiben, haben dadurch den Zugang zu Informationen und kommen aus der Unwissenheit heraus.

Bis auf Weiteres überweisen Sie Ihre Spenden bitte auf das folgende Konto:

Bank :        Volksbank Trier

Kontoinhaber:

Marie-Jeanne Muller

IBAN:  DE15 5856 0103 0005 1572 18

BIC:            GENODED1 TVB

 

Ein Beispiel:

Das Schulprojekt APSEDO

Die Ecole de l’amité APSEDO  (Vereinigung zur Unterstützung von mittellosen- und Waisenkindern), wurde im Jahr 2004/2005 von Direktor G. Benjamin Nikièma gegründet.

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Nahrungsmittelspenden an bedürftige Familien

Mit nur 200 Euro konnten mehrere sehr arme Familien zum Ferienbeginn mit Grundnahrungsmittel beschenkt werden.

Sicherheit und Schutz

Es gibt einiges, was man tun kann um die Infrastruktur der Schule zu verbessern. Die sanitären Anlagen, die Reparatur und Aufstockung der Schulbänke usw. Das Dringendste schien jedoch der Bau einer Mauer zu sein, um das Grundstück herum, damit keine Unfälle mehr passieren.

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Die Mauer

Die Herstellung der Ziegel und der Bau der Mauer sind Dank eurer Spenden finanziert worden. Nun sind die Kinder in Sicherheit auf dem Schulgelände.

Stiftung RAMA

Ein sehr schöne Initiative in Burkina Faso ist die Stiftung RAMA. Sie bietet Hilfe für Frauen die an einer Geburtsfistel oder obstetrischen Fistel leiden.
Geburtsfisteln gehören zu den schwersten Folgen von Komplikationen bei der Entbindung. Die Gewebeschäden, die einen Kontrollverlust über Blase und Darm zur Folge haben, werden als obstetrische Fisteln bezeichnet.
Leider ist es oft noch so, dass durch die große Unwissenheit über die Problematik, die betroffenen Frauen, zusätzlich zu ihrem Leiden, auch noch von ihren Männern verstoßen werden. Vielfach werden sie sogar als Hexen bezeichnet und aus den Dörfern verbannt.
Die Stiftung wurde 2006 von Madame Rasmata Kabre Ouedraogo gegründet.
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Ziel der Stiftung ist, diesen Frauen zu helfen und ihnen neue Perspektiven und neuen Lebensmut zu geben, durch
1. Aufklärung, Kommunikation, Sensibilisierung.
2. Begleitung der Frauen zu den medizinischen Zentren
3. Alphabetisierung, berufliche Ausbildung
4. Programm der Wiedereingliederung der geheilten Frauen

 

http://www.fondationrama.com

https://www.facebook.com/Fondation-Rama-232697623844333/

Burkina Faso – Das Land der aufrichtigen Menschen

Seit 2015 reise ich regelmäßig nach Burkina Faso. Die Freundlichkeit und Offenheit der Menschen dort gefällt mir sehr und ich fühle mich einfach wohl dort. Du bist schnell in eine Unterhaltung verwickelt. Anfangen tut es, indem man sich nach der Familie erkundigt, der Gesundheit, der Arbeit. Als Ausländer oder Weiße wird man sehr freundlich behandelt. Im Gegensatz zu andren afrikanischen Ländern ist Burkina sehr fremden freundlich.
Burkina Faso befindet sich in Westafrika, übersetzt: das Land des aufrichtigen Menschen. Es grenzt an Mali, Niger, Benin, Togo, Ghana sowie an die Elfenbeinküste. Die Hauptstadt ist Ouagadougou.
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Administrative und kulturelle Hauptstadt des rund 18,9 Millionen Einwohner zählenden Landes ist die zentral gelegene Millionenstadt Ouagadougou. Etwa die Hälfte der Burkiner zählt zur politisch dominierenden Ethnie der Mossi die bis zur Kolonisierung durch Frankreich Ende des 19. Jahrhunderts in mehreren streng hierarchisch organisierten Reichen lebten. In Burkina Faso werden etwa 60 einheimische Sprachen gesprochen. Der Islam ist neben dem Christentum und den traditionellen Glaubensvorstellungen die meistpraktizierte Religion. Burkina Faso gehört zu den ärmsten Ländern der Welt, zeichnet sich heute aber durch eine gewisse Stabilität und die kulturelle Vielfalt der friedlich zusammenlebenden Ethnien aus.
Beeindruckend ist auch, wie viel freier die Menschen dort noch leben, im Vergleich zu unseren stark reglementierten Ländern Europas.
Natürlich finde ich die Kinder süß, überhaupt sind die Menschen sehr schön.
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Ich besuche Schulen und Stiftungen und berichte an dieser Stelle darüber.
Unabhängigkeit: 5. August 1960; (von Frankreich)
Bevölkerung: 18-20 Millionen 
Währung: CFA-Franc BCEAO
Amtssprache: Französische Sprache

Schulprojekt APSEDO in Ouagadougou Burkina Faso

Am Rande von Ouagadougou ziehen sich Kilometer über Kilometer die ärmlichen Behausungen der fast mittellosen Bevölkerung hin. Es gibt viele Kinder in den Familien, wenig zu essen und nicht genügend Schulen in dem Gebiet.

Eine der Schulen, die ich besuchte befindet sich in Whapassi, Ouagadougou. Die Ecole de l’amité APSEDO = Association pour le soutien des enfants démunis et orphelins (Vereinigung zur Unterstützung von mittellosen- und Waisenkindern), sie wurde im Jahr 2004/2005 von Direktor G. Benjamin Nikièma gegründet. Obwohl inzwischen Rentner, ist er täglich in der Schule und investiert jede Mühe und sein Geld in dieses Projekt um den Ärmsten eine Schulbildung zu geben.

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Die Mitglieder eines Freundeskreises, welcher die Schule über Jahre unterstützte, sind inzwischen alt und gesundheitlich angeschlagen. So kommen keine Mittel von außerhalb herein und die finanzielle Situation von APSEDO wird immer prekärer. Viele Familien können nicht für das Schulgeld aufkommen und so wird es schwierig die Lehrergehälter zu bezahlen.

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Es wäre schön, wenn wir diese Pumpe reparieren lassen könnten, denn das Trinkwasser für die Kinder muss von außerhalb gekauft werden. Die Frauen schöpfen es aus dem einige Kilometer entfernt liegenden Brunnen und bringen es zur Schule. Eines der dringendsten Bedürfnisse wäre also die Reparatur der Wasserpumpe, die etwa 1000 Euro kosten würde.20170426_105646.jpg

Um das Schulgelände herum gibt es keine Mauer. Dadurch fahren manche Autos und Motorräder über des Grundstück und es kommt häufig zu Unfällen, bei denen Kinder verletzt werden. 20170426_110200.jpg

Die Kinder sind eingepfercht in ihren Klassenräumen. Trotzdem sind sie respektvoll und es herrscht Disziplin und sie haben Freude am Lernen.

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Mit einer Spende auf das folgende Konto können Sie diesen Kindern helfen:

Konto: IBAN DE15 5856 0103 0005 1572 18

BIC: GENODED1TVB

Kontoinhaber: Marie-Jeanne Muller

 

Familie, Erziehung und Jugendamt

Nicht besser geworden seit 2013

Marie-Jeanne-Reichling Blog


Viele Eltern scheitern an der Erziehung ihrer Kinder. Es gibt immer mehr zerbrochene Familien, Alleinerziehende, Patchworkfamilien, überforderte Mütter und Väter. Kinder verbringen den größten Teil ihrer Kindheit außerhalb der Familie. Sie werden in Kinderkrippen, Tagesstätten und Ganztagsschulen versorgt und erzogen. Wie sollen diese Kinder später, als Erwachsene wissen, wie ein Haushalt geführt wird oder wie man ein Baby versorgt und ihm Liebe und Geborgenheit gibt? Da beginnt es nämlich! Wenn man als kleines Kind Liebe und Geborgenheit in einer intakten Familie erfahren hat, so ist das die gesunde Basis, um diese später an die eigenen Kinder weitergeben zu können.

Ja es gibt die Familien die gescheitert sind. Die Hilfe brauchen. Wo Kinder vernachlässigt werden, verwahrlosen, Opfer von körperlicher und sexueller Gewalt sind. Wir haben fast 3000 Problem-Jugendliche in Trier. Sie leben in unsicheren und schwierigen Lebensverhältnissen. Sie haben keinen Bock mehr auf Schule, hängen herum, werden Drogenabhängig, kriminell. Sie brauchen…

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Es gibt Kinder und Kinder

 

Der Unterschied zwischen Kindern in vielen Ländern Europas und Kindern in Afrika ist enorm.

Ich bin zur Zeit in Burkina Faso und besuche Kindergärten und Grundschulen und bin in afrikanischen Familien zu Gast. Komme ich in einen Klassensaal, stehen die Kinder auf und grüßen respektvoll. Trotz einer Schülerzahl von etwa 40 Kindern herrscht Ruhe und Disziplin während des Unterrichts. Dies sind Privatschulen, die staatlichen Schulen haben bis zu 120 Schüler pro Klasse. Da wird es schon schwieriger, jedem gerecht zu werden, dass jeder mal drankommt, seine Aufgaben kontrolliert werden, eben darauf zu achten, dass niemand zu kurz kommt und alle etwas lernen.

Der Familienzusammenhalt in Burkina Faso ist beeindruckend und die meisten Kinder ehren ihre Eltern und sind ihnen gehorsam.  Erst gestern habe ich mit einem Mann gesprochen, dessen Frau gestoben ist. Für seine Schwester ist es selbstverständlich, dass die beiden Jungs bei ihr leben können. Erbt jemand, profitiert die ganze Familie davon. Verdient man etwas Geld, bezahlt man die Schulgebühren der weniger bemittelten Neffen und Nichten. Arbeitet man gar in Europa, wird selbstverständlich erwartet, dass man regelmäßig Geld nach Hause schickt. Natürlich gibt es oft viel Leid in den Familien, Zauberei und dämonische Belastungen richten viel Unheil an, die Armut ist groß.

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Bei uns hingegen gibt es immer mehr Kinder, die verhaltensoriginell, das heißt, auffällig, tyrannisch und voller Widerstand sind. Die Lehrer haben ihre Schüler nicht mehr im Griff, den Eltern wird auf der Nase herumgetanzt. Manche Kinder drohen ihren Eltern sogar mit der Polizei, wenn sie Gehorsam von ihnen erwarten.

Was läuft also falsch in unserer Gesellschaft, in der Erziehung, was stimmt nicht mit den Richtlinien, die uns von oben herab aufgedrängt werden? Die EU, unsere Regierungen, die Leute, die an der Macht sind, meinen sie es wirklich gut mit uns und unseren Kindern? Ich habe es bereits mehrmals angesprochen; die Kinder sind von morgens bis abends in Fremdbetreuung, und werden so den eigenen Familien entfremdet. Tagesstätten und Schulen ist die Aufgabe der Erziehung übertragen worden und damit den Kindern die Geborgenheit im Schosse der Familie geraubt worden.

Vielleicht können wir ja noch etwas lernen von Afrika.

„Nichts offenbart die Seele einer Gesellschaft deutlicher als die Art und Weise, wie sie ihre Kinder behandelt.“(Nelson Mandela – Grußworte anlässlich der Eröffnung des Nelson Mandela Children’s Fund in Pretoria (Südafrika), im Mai 1995 ).