Eine glückliche Familie, wie schön!

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Eltern bemühen sich, ihrem Kind eine solide Grundlage mit auf den Weg zu geben, viele haben gute Ansätze in der Erziehung. Sie umgeben ihre Kinder mit Liebe und Geborgenheit, ernähren sie, geben ihnen finanzielle Sicherheit, alles was sie brauchen. Die Kinder lieben ihre Eltern und vertrauen ihnen.

Doch es gibt Situationen in denen ein Kind sich unverstanden und unglücklich fühlt.

Leider haben viele Kinder nicht das Privileg in einer glücklichen Familie aufzuwachsen. Es ist keine gesunde Basis vorhanden, die Eltern verstehen sich nicht mehr, sind geschieden, mit ihren eigenen Problemen beschäftigt usw. Das Kind fühlt sich abgeschoben, verbringt seine Tage zwischen Schule und Tagesstätte, die Eltern haben keine Zeit.

Heute haben Kinder nicht mehr viel Gelegenheit Verantwortung zu übernehmen. In der Kindertagesstätte sind die Geschwister in verschiedene Gruppen eingeteilt. Es gibt keine Tiere die versorgt oder einen Garten, in dem gearbeitet werden muss, damit man davon leben kann.

In unserer großen Familie, mit 9 Kindern, kümmerten sich die größeren Geschwister mit um die Kleinen. Jedes Große hatte ein kleines, für das es Verantwortung übernahm und schaute, dass es ihm gut ging. Wenn wir ins Restaurant gingen, saßen die beiden zusammen und so hatten wir Eltern auch eine gute Zeit. Natürlich musste in so einem großen Haushalt jeder mithelfen. Jedes Kind übernahm Verantwortung für einen kleinen Bereich. Dadurch lernten sie viel, außerdem war es gut für den Zusammenhalt der Familie.

Aus der Sicht der Hirnforschung sind die wichtigsten menschlichen Ressourcen vor allem drei Dinge:

1)      Das Vertrauen in eigenes Wissen, vorhandene Fähigkeiten und Fertigkeiten.

2)      Das Vertrauen, dass es jemand gibt, mit dem man Dinge gemeinsam lösen kann.

3)      Das Vertrauen, dass man gehalten ist in der Welt. Das braucht man, wenn man allein nicht weiterkommt und auch die andern einem nicht helfen können. Vertrauen, dass es wieder gut wird und dass die Dinge Sinn ergeben. Diese Ressource ist unendlich stark.

Dazu gehört der Glaube an Gott.

In meinem Jugendbuch „Frust“, gerät Alison durch ihre Ess- Brechsucht in eine gefährliche Abwärtsspirale. In ihrer Verzweiflung hadert sie mit Gott. Gibt es Ihn überhaupt und wenn, wieso sollte der heilige, mächtige Gott sich für sie, einen schlechten, kaputten Menschen interessieren?

Wie gut, wenn ein Kind oder Jugendlicher, sich in seiner Not an Gott  wenden kann und weiß, dass es von Ihm geliebt wird und dass Er über allem steht. Dass die Dinge, die es erlebt einen Sinn ergeben, auch wenn es nicht alles versteht.

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