Homosexualität

Ein lesbisches Pärchen feiert die Zustimmung zur Homo-Ehe im britischen Unterhaus mit einem Kuss vor dem Parlament in London.

Bis in die siebziger Jahre galt Homosexualität als Verhaltensstörung und sogar psychische Erkrankung. Seit jeher galt Homosexualität in unseren Ländern als anormal. Das ist auch heute noch in vielen Ländern und Kulturen der Fall.

1973 wurde die Homosexualität aus dem internationalen Katalog der psychiatrischen Erkrankungen gestrichen (DSM), trotz deutlicher Debatten. Wie hätte man auch damit Geld verdienen können? Im neuesten Katalog, erschienen im Mai 2013, werden dagegen Trauernde als depressiv gekennzeichnet, lebhafte, unaufmerksame Kinder als hyperaktiv, die mit Psychopharmaka behandelt werden müssen.

1986 wurde die Homosexualität, auch die Pädophilie, also die sexuelle Anziehung zu Kindern, aus der Liste der Erkrankungen der Weltgesundheitsorganisation gelöscht.

Heutzutage akzeptiert ein großer Bevölkerungsanteil Homosexualität als natürliche, angeborene Eigenart und normale sexuelle Orientierung, jedoch vielfach ohne sie zu verstehen. Soviel ich weiß, macht kaum einer sich darüber Gedanken, weshalb jemand homosexuell ist. Wie viele Menschen, trotz großer Akzeptanz, unter ihrem Schwul sein leiden, möchte eigentlich niemand wissen.

Wissenschaftliche Versuche, homosexuelles Verhalten tiefer zu ergründen, werden heutzutage als Homophobie disqualifiziert.

Berichte über eine sexuelle Umorientierung oder gar Therapie werden tot geschwiegen oder bekämpft.

Und doch gibt es sie. Bücher, Zeugnisse, Berichte von Menschen, die ihre Homosexualität als große Not empfunden haben, Hilfe gesucht haben und davon frei wurden. Therapeuten bestätigen, dass  Männer und Frauen, die nicht mehr homosexuell sein wollten, sich therapieren ließen, und heute heterosexuell sind.

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