Hallo! Mit dieser Rubrik wende ich mich direkt an euch Jugendliche

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Hallo!

Ich möchte euch gerne öfters schreiben und zwar werde ich an dieser Stelle Themen ansprechen, die euch betreffen. Ich habe ja selbst neun Kinder, davon ein Pflegekind und zweimal Zwillinge. Da ich auch noch beruflich mit Kindern zu tun habe und für Kinder schreibe, denke ich viel über euer Wohlergehen nach. Ihr habt es nicht immer leicht, in der Schule viel Druck, familiäre Probleme, eure persönliche Entwicklung und was da sonst noch alles auf euch einstürmt an Gedanken und Gefühlen. Die Erwachsenen entscheiden größtenteils darüber was gut für euch ist. Über das Schulprogramm zum Beispiel, die Filme die gedreht werden, Spiele, Kleider usw., alles wird von Erwachsenen für euch konzipiert. Da sind eure Eltern. Eltern müssen viele Entscheidungen treffen. Sie haben die Verantwortung. Manche Eltern sind alleinerziehend, getrennt, geschieden, homosexuell, Drogenabhängig, Alkoholiker oder, im Idealfall, leben sie in einer guten Partnerschaft. Wenn sie dann noch gute Eltern sind, die ihre Kinder lieben und das Beste für sie wollen, wie schön! Viele Eltern bemühen sich und schaffen es doch nicht, gute Eltern zu sein. Das ist schade. Tatsache ist, dass es vielen von euch zeitweise nicht so gut geht. Wie gesagt, das kann viele Ursachen haben. Einige Probleme von Kindern und Jugendlichen, Mobbing und Amoklauf zum Beispiel, dann Essstörungen, Frust und ADHS habe ich in meinen Büchern verarbeitet. Ich hoffe dass ihr Freude beim Lesen meiner Bücher habt und dass sie euch weiterhelfen.

Familie, Erziehung und Jugendamt


Viele Eltern scheitern an der Erziehung ihrer Kinder. Es gibt immer mehr zerbrochene Familien, Alleinerziehende, Patchworkfamilien, überforderte Mütter und Väter. Kinder verbringen den größten Teil ihrer Kindheit außerhalb der Familie. Sie werden in Kinderkrippen, Tagesstätten und Ganztagsschulen versorgt und erzogen. Wie sollen diese Kinder später, als Erwachsene wissen, wie ein Haushalt geführt wird oder wie man ein Baby versorgt und ihm Liebe und Geborgenheit gibt? Da beginnt es nämlich! Wenn man als kleines Kind Liebe und Geborgenheit in einer intakten Familie erfahren hat, so ist das die gesunde Basis, um diese später an die eigenen Kinder weitergeben zu können.

Ja es gibt die Familien die gescheitert sind. Die Hilfe brauchen. Wo Kinder vernachlässigt werden, verwahrlosen, Opfer von körperlicher und sexueller Gewalt sind. Wir haben fast 3000 Problem-Jugendliche in Trier. Sie leben in unsicheren und schwierigen Lebensverhältnissen. Sie haben keinen Bock mehr auf Schule, hängen herum, werden Drogenabhängig, kriminell. Sie brauchen Hilfe. Wo könnte diese Hilfe ansetzen?

In einem Artikel im „Trierischen Volksfreund“ wurde das Jugendamt gelobt. Leider ist es längst nicht in allen Fällen zu loben. Allzu oft bringen die Jugendämter zusätzlich extrem viel Leid über Familien und hauptsächlich über Kinder und Jugendliche. Denn die sind schließlich die eigentlichen Leidtragenden. Sie werden aus ihren Familien gerissen und oft ohne Vorbereitung in ein Heim gesteckt. Und da kommen sie nicht so schnell wieder heraus, denn das Jugendamt hat schließlich das Sagen. Und das Kind muss in der Zwischenzeit dort integriert werden, es muss sich anpassen. Also werden Psychopharmaka eingesetzt. Die billigste Methode um Kinder ruhig zu stellen. Natürlich kann man das Familiengericht einschalten. Doch wie lange ist die Familie getrennt, muss das Kind in seiner Situation ausharren bis es zur Verhandlung kommt?

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Ja, präventive Ansätze sind gefragt, damit man den familiären Problemen entgegensteuern kann. Dass das aber wieder durch die Jugendämter geschehen soll, macht mir eher Sorgen, da so der Zugriff auf die Kinder schon gesichert ist, weil die Familien denen schon bekannt sind.

Ein harter Job, über die Frage zu entscheiden, wann ein Kind aus seiner Familie herausgeholt wird. Vielleicht gibt es noch einige wenige Sozialarbeiter, die es sich nicht einfach machen und wirklich genauestens prüfen, bevor sie eine Inobhutnahme veranlassen. Doch der Kostenfaktor und die Bürokratie werden den Idealismus der Meisten schnell dämpfen.

http://www.sorgerechtsmissbrauch.de/ Der eigentliche Richter ist immer das Jugendamt. Der Richter ist eine Marionette, ein Büttel des Jugendamtes, das Familiengericht wird immer das tun was das Jugendamt vorgibt. Das erklärt sich bereits dadurch, dass ein Familienrichter überhaupt nicht entscheiden darf, ohne das Jugendamt (als Grundrichter) vorher anzuhören. Alle werden alles unternehmen, zu behaupten, alles wäre nur zum Besten des Kindes und völlig legal. Die Folge sind zersetzte Familien, vaterlose Kinder, verzweifelte Mütter und Großeltern! Und alle machen mit!

Eltern sind keine Verbrecher! Aber warum werden sie von Jugendämtern und Gerichten so behandelt, wenn sie sich wehren? Gerichte verlassen sich in Ihren Entscheidungen immer auf ungeprüfte Aussagen von Gutachtern und Jugendämtern. In wenigen Minuten treffen Sozialpädagogen Entscheidungen oder positionieren sich für einen Elternteil und geben diese Meinung nicht mehr auf, koste es was es wolle.

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