Ein Wunder des Lebens von Anfang an

Liebe Jugendliche

Nun ist es passiert. Du hast ihr ein Kind gemacht.

Oder: Du bist schwanger. Schwanger! Schwwww…, schwanger, wie das schon klingt. Schwanger, Scheiße! Ein Riesenproblem!

Hallo? Was soll das? Ich bin zu jung, geh zur Schule, bin erst fünfzehn. Keine Zeit für ein Kind, kein Geld…Oder was für Argumente es sonst noch gibt. Auf jeden Fall kann ich jetzt kein Kind bekommen. Ich kann nicht für ein Kind sorgen.

Ich muss es wegmachen lassen.

Lass es wegmachen!

Oder jemand anders sagt: Du musst es wegmachen lassen!

He! Einen Moment bitte.  Bei diesem fremden, ungewollten Zustand geht es um einen Menschen!

Man will dir vormachen, es handle sich bloß um einen störenden Zellklumpen, den man einfach entfernen kann, wie einen entzündeten Blinddarm.

Das kleine Wesen das sich gerade bildet, ist ein Mensch von Anfang an. Mit vier Wochen pumpt die Herzanlage Blut in alle Bereiche des winzigen Körpers. Erste Ansätze für die Wirbelbildung sind zu erkennen. Mit sechs Wochen ist der Embryo voller Leben, erst 15 mm groß, aber sein Herz schlägt 140- bis 150-mal in der Minute. Danach entwickelt sich das Gesicht mit Mund, Kiefer und Nasenhöhlen. Das Gehirn verarbeitet erste Impulse.

Im Alter von zwei Monaten sind alle Organe vorhanden, sie wachsen und formen sich aus. Finger und Zehen, Arme und Beine bewegen sich. Bereits in der siebten Woche entstehen jede Minute 100 000 neue Nervenzellen. Das Kind bewegt sich im Fruchtwasser. Es beugt die Knie, dreht den Kopf und beginnt zu tasten. Der Gleichgewichtssinn entwickelt sich und das Kind kann richtige Purzelbäume schlagen. Manchmal lutscht es am Daumen. In der neunten Woche entwickeln sich die Augenlider. Etwa in der 14. Schwangerschaftswoche sind die Gliedmaßen, das Knochengerüst und die Organe bis in Einzelheiten ausgebildet.

Danach reagiert das Kind auf Geräusche und nimmt den Herzschlag der Mutter und ihre Stimme wahr. Das Kind schluckt, schmeckt Fruchtwasser, es greift, streckt und dehnt sich. Jetzt ist deutlich zu erkennen, ob es ein Junge oder ein Mädchen ist.

Die Mutter fühlt die Bewegungen ihres Kindes und das Kind fühlt jede Bewegung der Mutter. In der 24. Woche ist auch die Lunge, die sich relativ spät entwickelt, funktionstüchtig. Das Baby wäre schon außerhalb des Mutterleibes überlebensfähig.

Alles hat sich zur richtigen Zeit entwickelt. Die Geburt ist für Mutter und Kind ein aufregendes Erlebnis.

Ein Kind – Ein Wunder des Lebens.

Verhindere dieses Wunder nicht!

https://www.lifesitenews.com/pulse/former-abortionist-reveals-the-two-ways-women-react-after-an-abortion

Das kindliche Gehirn, Schule und ADHS

Gerald Hüthers Erkenntnisse in Bezug auf das kindliche Gehirn, Schule und ADHS

Sein Buch „Neues vom Zappelphilipp“, das er zusammen mit Helmut Bonney verfasst hat, erklärt das Phänomen ADS/ADHS anhand neuer Erkenntnisse aus der Hirnforschung. Es zeigt Eltern neue Wege der Therapie auf. In einem anderen mit dem Titel „Jedes Kind ist hochbegabt“,  das er zusammen mit Uli Hauser geschrieben hat, geht es um die Begabungen, welche in Kindern schlummern und verkümmern weil sie von niemand entdeckt und gefördert werden.

Das Gehirn von Kindern entwickelt sich selbst, sagt der Professor. Dafür brauchen sie Erfahrungen und die machen sie zu wenig. Im kindlichen Gehirn sind mehr Vernetzungen ausgebildet, als die, die das Kind tatsächlich anwendet, um mit Entdeckerfreude, Neugier, Offenheit und Begeisterung in die Welt hinaus zu gehen. Warum verschwindet das?

Was machen wir falsch dass die Kinder irgendwann die Lust am Lernen verlieren?

Tatsächlich wird heute etwa jedes 5. Kind als verhaltensgestört eingestuft. Psychiater haben sie überzeugt, sie seien psychisch krank. AD(H)S ist die meistgestellte Diagnose bei Kindern. Sie werden mit Pillen ruhig gestellt. 2011 waren es 1,7 Tonnen Ritalin in Deutschland. Zu lebhafte, unangepasste Schüler werden damit funktionstüchtig gemacht.

Wenn das Medikament das Gehirn reguliert, sagt Hüther, dann kann das Kind das bald gar nicht mehr selbst. Impulse kontrollieren, die Fähigkeit ein bisschen Frust auszuhalten, eine Handlung planen. Das muss sich alles im Gehirn entwickeln. Das kann sich aber nur entwickeln wenn das Kind Gelegenheit dazu hat.

Kinder werden ständig unterrichtet, sie haben wenig Gelegenheit zu zeigen was sie draufhaben. In der Schule sollen sie ruhig sitzen, sie sollen funktionieren. Doch Kinder brauchen Aufgaben an denen sie wachsen. Sich gemeinsam um etwas kümmern, Probleme lösen, und wie an einer Berliner Schule, wo der Professor mitarbeitet, Schulfächer die Verantwortung und Herausforderung heißen.

Familien müssten wieder mehr Wert auf gemeinsame Projekte legen, die Überstimulation durch Medien sollte reduziert werden. Ein Kind das gleichzeitig wachsen und verbunden sein kann, wird sich begeistern können. Begeisterung damit sich im Gehirn noch etwas findet, damit man umdenken kann.

Wie bei dem 80jährigen Mann, der sich in eine junge Japanerin verliebte und in einem Jahr japanisch lernte.

http://www.gerald-huether.de

http://www.augsburger-allgemeine.de/panorama/ADHS-gibt-es-nicht-id33448222.html www.ritalin-kritik.de

http://expresszeitung.ch/redaktion/gesundheit/was-aerzte-verschweigen/ritalin-die-gefaehrlichste-droge-der-welt

http://www.faz.net/aktuell/politik/inland/ritalin-gegen-adhs-wo-die-wilden-kerle-wohnten-11645933.html

Beate Frenkel/ Astrid Randerath: Die Kinderkrankmacher
Zwischen Leistungsdruck und Perfektion. Das Geschäft mit unseren Kindern
Herder Verlag, Freiburg 2015
256 Seiten, 19,99 Euro

„Warum Sven?“

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In diesem Jugendroman geht es um Mobbing und Amoklauf. Aber auch um Freundschaft, Glaube, Liebe, Toleranz und den Mut, sich gegen den „mainstream“ zu stellen.

Sven ist einsam und unglücklich. Er hat es schwer an seiner neuen Schule. Seine Mitschüler merken das. Doch anstatt ihn zu unterstützen und ihm zu helfen, wird Sven gemobbt. Man hänselt und schikaniert ihn, bis er seine Wut und Verzweiflung in einem Amoklauf eskalieren lässt. 

„Warum Sven?“ gehört zu einer Serie über vier Geschwister.

Das Buch „Frust“, in dem es um Essstörungen und AD(H)S geht, ist ebenfalls ein Jugendroman dieser Serie.

Mobbing

Hallo,                                       

Ausgrenzen, lästern, striezen, hänseln. Mobbing hat viele Gesichter. Dabei lebt es sich so angenehm, wenn einer den anderen annimmt, wie er eben ist.

Hannah Smith war ein normales, hübsches Mädchen von 14 Jahren. Doch feige Internet-Mobber nannten sie fett und hässlich. Mit Postings wie „Du solltest dich umbringen…Du bist hässlich, bring dich um, niemand wäre traurig“, wurde Hannah immer wieder attackiert. Sie wehrte sich zunächst gegen die Mobber, sie flehte sie an, endlich mit den Angriffen aufzuhören. Doch sie hatten kein Erbarmen.

Als sie es nicht mehr aushielt, erhängte sich Hannah in ihrem Zimmer.

Oft reicht es schon, dass jemand ein bisschen anders ist, sich anders benimmt oder anzieht, dass man ihn schief ankuckt und ausgrenzt. Es braucht manchmal nicht viel, dass jemand zum Opfer wird.

In meinem Jugendroman „Warum Sven?“ schreibe ich über das Thema Mobbing. Das Buch kann über meine Webseite bestellt werden.

Ihr könnt mir natürlich gerne schreiben.  Vielleicht habt ihr Fragen zu diesem Thema oder einen Kommentar.  Eure Meinung interessiert mich.