LAUSANIA, ein Bilder/Hörbuch über Läuse

Jetzt billiger: statt 25 nur noch 15 Euro

Ein schönes Bilder, Mal und Hörbuch mit einer

tollen Geschichte über Kopfläuse.

 

Lausi,  Lausebengel,  Lausbub und Läuschen sind nicht

auszuhüten. Sie sind die kleinen Lauskinder von Lauser und

Nissa, und sie haben nur Unfug im Kopf. Wie und wo leben

die winzigen Tierchen und wie kann man sie wieder loswerden?

 

Geschrieben von Marie-Jeanne Reichling, illustriert von

Cathy Steffen. Die Musik auf dem Hörbuch ist von Exemo

 

Für Kinder ab 4 Jahre, Kindergarten und Grundschule

 LAUSANIA:

Buch mit CD statt 25 Euro, jetzt nur noch 15 Euro

Mal und Aufgabenheft 5 Euro

Laus 15 Euro

Porto 2,20 Euro

  • Bestellung durch Überweisung auf das Konto: BCEELULL IBAN LU63 0019 8403 6532 3000
  • die Preise und Leseproben für alle meine Bücher findet ihr auf der Homepage: http://www.marie-jeanne-reichling.eu

Alex und die Suche nach seiner Identität

Vorstellung meines neuen Jugendromans zum Thema sexuelle Orientierung

Für Jugendliche ab 11 Jahre

 

Alex und Pit begegnen sich. Gleich am An­fang ihrer Bekanntschaft erklärt Pit, er stehe auf Jungs. Das führt dazu, dass auch Alex sich mit seinen widerstreitenden Gefühlen auseinandersetzt.

Zwischen Alex und Pit entwickelt sich eine Freundschaft, die sich trotz unterschiedli­cher Auffassungen so vertieft, dass Pit alles dran setzt, um Alex aus einer sehr gefährli­chen Situation zu befreien.

Auch die vier Geschwister Benny, Rebecca, Melanie und Jonas sind wieder mit dabei.

In diesem spannenden Jugendroman geht es um Identifikation, Selbstfindung und Freundschaft.

 

Dazu eine Leseprobe:

Begegnung mit Pit

Alex Kapps Vater war Lastwagenfahrer und dadurch häufig ein paar Tage von zuhause abwesend. Übers Wochenende war er unterwegs gewesen und hatte eine Fracht nach Spanien gebracht. Am Dienstag kam er wieder zurück. Beim Abendbrot sah er nicht nur müde aus, er war es auch. Neun Stunden hintereinander am Steuer, mit nur kurzen Pinkelpausen, das schlauchte ganz schön. Und das alles, um nicht noch eine Nacht außerhalb verbringen zu müssen. Aber solche Touren machten ihn nervös und reizbar. Dazu kam, dass seine Frau den Reis hatte anbrennen lassen, weil sie, wie sie sagte, während des Kochens noch fertig bügeln wollte. Sie hatte zwar neuen gekocht, doch die ganze Wohnung roch penetrant nach angebranntem Reis.

Er hatte sich deswegen bereits aufgeregt und so war die Atmosphäre bei Tisch leicht angespannt. Nur Tommy plapperte unbekümmert über Fußball. Sein Vater blickte mürrisch drein, ließ ihn aber gewähren. Alex und Lea unterhielten sich leise über irgendetwas aus der Schule. Die Mutter hörte ein bisschen zu, stand dann aber auf und wandte sich fragend an ihren Mann: „Willst du was, ich hole noch eine Flasche Wasser?“

„Bring mir ein Bier mit!“

Sie nickte und verließ die Küche, um gleich darauf mit Wasser und Bier zurückzukommen.

„Wann musst du wieder los?“, fragte sie und reichte ihm die geöffnete Bierflasche. Er nahm einen Schluck und runzelte die Stirn.

„Morgen bin ich noch hier, Donnerstagnachmittag fahr ich…, wohin war das doch gleich?“ Er stellte die Bierflasche ab und zog ein Blatt Papier aus der Hosentasche, es war sein Arbeitsplan, den er jetzt auseinanderfaltete.

„Müsst ihr denn alle gleichzeitig reden?“ fuhr er Alex gereizt an.  Alex blickte verständnislos zurück. Sein Vater ignorierte es und fing an, den Plan zu studieren.

„Um sechs fahr ich los, zuerst geht es nach Antwerpen. Von da weiter nach Holland…“

Er sah Alex drohend an: „Halt doch mal die Klappe Alex!“

„Ich hab doch gar nichts…“, fing Alex an, doch dann schüttelte er den Kopf und schwieg. Er merkte wie Lea und seine Mutter sich Blicke zuwarfen.

Die beiden haben wenigstens einander, dachte er. Sie waren Verbündete und verstanden sich auch ohne Worte. Seine Mutter hatte es einmal so ausgedrückt: Sie und Lea mussten sich wehren und zusammenhalten gegen ihre Männer.

Alex hatte nach dem drohenden Blick seines Vaters kein Wort mehr gesagt. Und doch musste er es jetzt wieder ausbaden. Tommy kam sowieso stets auf seine Kosten, charmant und  fröhlich wie er war. Alle hatten ihn gern und als der Jüngste in der Familie, ließ man ihm so Manches durchgehen. Alex dagegen fühlte sich, wie so oft,  ungerecht und schlecht behandelt.

Niedergeschlagen machte er sich etwas später auf den Weg zum Schwimmclub. Er hatte nach dem Abendessen gleich seine Sachen gepackt und sich einfach davongemacht.  Jetzt war er natürlich viel zu früh dran. Die Auseinandersetzung mit seinem Vater erfüllte ihn mit Wut und Enttäuschung. Immer bekam er die Schuld für alles.

Bei der Schwimmhalle angekommen, setzte er sich draußen auf die Mauer. Die Sporttasche stellte er zu seinen Füßen ab, legte die Hände unter die Oberschenkel und dachte  weiter über seine Beziehung zu seinem Vater nach. Warum nur reagierte er immer so? Nie hatte er ein gutes Wort für Alex und bei jeder Kleinigkeit brauste er auf. Tommy dagegen ließ er fast alles durchgehen. Der konnte sich sogar erlauben, zurück zu maulen. Aber Alex war sowieso keine kämpferische Natur, dafür war er viel zu sensibel.  Auch seine künstlerischen Interessen und seine Begabung am Klavier waren seinem Vater ein Dorn im Auge. Dadurch würde Alex nur noch mehr verweichlichen, meinte er. Alex seufzte. Sein Vater verstand ihn eben nicht. Er gönnte ihm auch nichts. Alex konnte froh sein, solange er ihm das Klavier spielen nicht ganz verbot.

„Bist du nicht Rebeccas kleiner Bruder?“, klang plötzlich eine Stimme an sein Ohr. Vor ihm stand Pit und sah ihn neugierig an „Wie heißt du?“

„Ich heiße Alex“, antwortete er mürrisch. „Und nein, ich bin nicht Rebeccas Bruder. Du verwechselst mich bestimmt mit Benny. Aber ich weiß, wer du bist. Du heißt Pit und bist in derselben Klasse wie Rebecca.“

„Stimmt.“

Alex sah auf und merkte, wie Pit ihn von oben bis unten musterte. Alex tat es ihm gleich und ließ einen leicht provozierenden Blick über Pits Gestalt gleiten. Pit war einen Kopf größer als er, schlank, mit blondem kurzgeschnittenen Haar, sanften braunen Augen und einem weichen Mund.

Alex machte eine fragende Kopfbewegung zu ihm hin: „Was ist los, willst du etwas von Rebecca? Bist du verliebt in sie?“

Pit auflachend „Wie kommst du denn darauf?“

„Weil sie hübsch ist und alle Jungs hinter ihr her sind, behauptet jedenfalls Benny.“

„Ich interessiere mich nicht für Mädchen, ich steh eher auf Jungs.“ Wieder der eindringliche Blick. „Aber du bist hübsch, ich habe dich beobachtet, wie du da saßest.“

Bei Pits Worten wurde Alex rot. Er sah tatsächlich gut aus. Sein dunkelbraunes Haar trug er an den Seiten kurz geschoren und in der Mitte schwungvoll nach hinten gekämmt. Um das gut hinzukriegen, verbrachte er morgens fast eine Viertelstunde vor dem Spiegel, bevor er mit seiner Frisur zufrieden war. Seine grünen Augen blitzten munter in einem schmalen Gesicht. Er hatte einen schlanken Körperbau und achtete stets darauf, dass sein Outfit modisch aktuell war und alles gut zusammenpasste.

Nun versuchte er abzulenken „Ich bin etwas früh dran für meinen Schwimmkurs, deshalb habe ich hier gewartet.“

„Das heißt, du bist jeden Dienstag hier?“

„Ja leider.“

Pit lachte. „Das klingt, als ob du keine große Lust aufs schwimmen hättest.“

„Ich hasse schwimmen“, erwiderte Alex und verzog das Gesicht, „aber mein Vater zwingt mich dazu. Damit ich abgehärtet werde.“

„Nun es ist gut für deine Figur.“

Alex spürte, wie er schon wieder errötete.

„Ich muss jetzt reingehen“, sagte er und stand hastig auf. „Meine Stunde fängt an, tschüss.“

„Na dann tschüu, bis nächsten Dienstag“, sagte Pit mit einem sanften Lächeln.

Die Begegnung mit Pit ging Alex nicht mehr aus dem Kopf. Er fand es irgendwie beeindruckend, dass Pit einfach sagte, er habe lieber Jungs statt Mädchen. Für ihn schien das ganz normal zu sein. Jedenfalls genierte er sich nicht, es zuzugeben.

Auf den ersten Blick sah Pit nicht aus wie eine Schwuchtel, fand Alex. Er war groß, schlank und gut gebaut. Nun ja,  warum sollte man als Homosexueller nicht sportlich sein. Das waren doch alles nur Vorurteile. Immerhin gab es einige sehr gute schwule Sportler.

 ——-

Alex schüttelte das beklemmende Gefühl ab. So ein Blödsinn, dachte er. Endlich hat es geklappt und ich besuche meinen Klavierlehrer. Jack ist eben gefühlvoll, beruhigte er sich selbst, ein Künstler.

Jack ging hinüber zu der altmodischen Stereoanlage und schaltete sie ein. Sogleich dröhnte die bellende Stimme des Metallica Frontsängers James Hetfield durch den Raum. Alex blieb wie angewurzelt stehen.

Jack sah es und lachte schallend „Ha, da staunst du was?“  schrie er laut, bei dem Versuch gegen das Brüllen Hetfields anzukommen „Den Musikgeschmack hättest du dem alten Jack nicht zugetraut, wie?“

Alex nickte perplex „Es ist ein bisschen ungewohnt.“

„Der Hetfield hat schon viel durchgemacht, weißt du? In seiner Musik lässt James Monster raus, die ihn seit seiner Kindheit verfolgen.“

Jack betätigte die Fernbedienung, und abrupt wurde es still im Raum.

„Düstere Texte, was? Doch ich kann es ihm nachfühlen. Er ist in meinem Alter, gerade fünfzig geworden. So ist das leider Alex, gegen manche Dämonen kommt man einfach nicht an.“

Sein Lachen klang zynisch und brach von einem Moment auf den anderen ab. Er starrte vor sich hin. Nach einer kleinen Weile wiegte er den Kopf hin und her.

„Gefällt dir nicht? Also für dich lieber etwas aktuelleres.“

Wieder wirkte er wie ausgewechselt.

Er legte eine andere CD ein und seine Stimme wurde schwärmerisch: „Macklemore and Ryan Lewis – Same Love Lyrics.“

Die Musik erklang. Jack öffnete eine  Glasvitrine und entnahm ihr zwei Gläser.

„Was trinkst du, Fanta, Cola?“, fragte er, jetzt mit seinem üblichen, freundlichen Lächeln.

Alex wollte am liebsten gar nichts mehr trinken. Er fühlte sich heute nicht richtig wohl in Jacks Gegenwart. Seine Stimmungen schienen hin und her zu schwanken. Hatte er Drogen genommen oder was war los mit ihm?

Doch Alex traute sich nicht, das Getränk abzulehnen, so überging er das ungute Gefühl und nickte „Danke gern.“

„Ja was denn nun, Cola oder Fanta?“ Jacks Stimme klang schon wieder leicht ungeduldig.

„Cola bitte.“

„Nun gut, also ein Glas Cola, setz dich doch endlich!“

Alex gehorchte und setzte sich vorne aufs Sofa. Jack drehte ihm den Rücken zu, schenkte ein und kam langsam auf Alex zu. Er hatte ein sonderbares Glimmen in den Augen, als er die Gläser aufs Sofatischchen stellte und sich ganz nahe zu Alex hinunter beugte. Alex stockte der Atem.

Homepage: www.marie-jeanne-reichling.eu

 

Probleme einer sexversessenen Gesellschaft

Wie sollen wir unsere Kinder noch in dieser sexversessenen Gesellschaft bewahren? Wie können wir unseren Jugendlichen noch eine gesunde Einstellung zur Sexualität vermitteln? Und wie kommt es in der Gesellschaft an, wenn wir unseren Söhnen und Töchtern sagen, dass die Ehe eigentlich dazu gedacht ist, ein ganzes Leben lang zu halten? Dass sie auf den einen Partner warten sollen, mit dem sie eine Familie gründen, dem sie dann auch noch treu sein werden und dass Sex mit Liebe zusammenhängt?

Die Sex- und Pornoindustrie erwirtschaftet jährlich riesige Profite. In den Medien, in der Werbung, in der Schule und  im Alltag vieler Menschen ist das Thema Sex von allergrößter Bedeutung. Eine der am häufigsten genannten Auswirkung der Sexualisierung ist die der zwischenmenschlichen Abstumpfung. Sex ist wichtiger geworden als Liebe. Swinger-Clubs, Sex-Partys, Sex-Reisen und der hohe Konsum an Pornographie reduzieren Menschen zu Konsumartikeln. Hat man dann noch das nötige Geld, sind den Ausschweifungen keine Grenzen mehr gesetzt. Siehe zum Beispiel Kirche und Politik!

Eine Untersuchung in Skandinavien hat gezeigt, dass es gerade bei sogenannten Hochkonsumenten heftige Folgen gebe, berichtet der Hamburger Psychiater Andreas Hill. So hätten 27 Prozent der „Hochkonsumenten“ selbst Kinder sexuell missbraucht. Die Pornographie verändere sich, sagt „Stern“-Autor Walter Wüllenweber. Was vor 20, 25 Jahren der große Renner war, lockt heute keinen mehr hinter dem Ofen hervor. Die „Bestseller“ der Pornographie seien inzwischen dominiert von Gewalt beim Sex.

Für viele Menschen aller Gesellschaftsschichten ist Pornographie zu einer Sucht geworden. Sie sind gebunden. Trotz Phasen von Schuldgefühlen, Beschämung und vermindertem Selbstwertgefühl bis hin zu Depression, geben sie stets erneut dem Drang nach. Sie sind in einem Teufelskreis gefangen, unfähig, sich daraus zu befreien. Pornographie bringt das genaue Gegenteil der Erfüllung und Zufriedenheit hervor, die sie verheißt. Sie erniedrigt den Menschen.

Die eheliche Beziehung zwischen einem Mann und einer Frau sollte die Grundlage der menschlichen Familie und der Gesellschaft sein. Durch die natürliche sexuelle Anziehung zwischen Männern und Frauen wird die Intimität in der Ehe gefördert und eine warme, intime Atmosphäre in einem glücklichen Zuhause geschaffen. Wie jedoch heute die Sexualität missbraucht wird, zerstört sie Menschenleben, ganze Familien und Zivilisationen.

Auswirkung auf Jugendliche:

http://www.idea.de/thema-des-tages/artikel/internet-pornografie-ruiniert-das-leben-von-jugendlichen-83220.html

http://www.zeit.de/zeit-wissen/2009/03/Aufklaerung-Kasten-Interview

http://www.weltvonmorgen.org/artikel/por.htm

http://www.zeit.de/online/2008/50/porno-hysterie

 

buergerstimme.com/Design2/2014/12/wenn-perversion-zur-normalitaet-erklaert-wird/