Die Zerstörung des Mannes

Heute möchte ich mal eine Lanze brechen, für den Mann. Gibt es nicht wahnsinnig viele interessante Männer auf der Welt? Man hat natürlich so seine Vorstellungen, was einen echten Mann ausmacht. Ich habe vier Söhne und vier Töchter. Männer sind auf jeden Fall anders als Frauen! Behaupte ich jedenfalls. Deshalb interessieren wir Frauen uns ja gerade für sie. Trotzdem will ich jetzt nicht näher darauf eingehen, was uns alles an Männern gefällt.

Meine Sorge gilt vielmehr der Tatsache, dass es den männlichen Kindern zunehmend schwerer gemacht wird, zu Männern zu werden. Das Wort „männlich“ ist durchgängig negativ besetzt.

Das feministische Gender-Programm verändert die Bedeutung von Mann und Frau. Gender Mainstreaming  sei das größte Umerziehungsprogramm der Menschheit, schreibt Eva Hermann.

Dafür gibt es jetzt Gleichstellungsbeauftragte, die für Gerechtigkeit sorgen und sich um die Frauenquote, Sexismus und all dies kümmern. Die sorgen auch dafür, dass der Mann schön unten ist.

Die Lage der Jungen wird immer schwieriger. In der Schweiz, habe ich gelesen, töten sich in der Pubertät Buben acht-bis zehnmal häufiger als Mädchen. In Amerika seien es 86%. Jungs wachsen heute sehr beengt auf.  An der Schule werden ihre Bedürfnisse nicht mehr wahrgenommen. Jungen sollen weicher, mädchenhafter werden und Mädchen lernen von klein auf sich durchzusetzen und auch mal drein zu schlagen. Jungen werden von Müttern, Erzieherinnen, Kindergärtnerinnen, Lehrerinnen, Sozialarbeiterinnen und Psychologinnen mit weiblichen Vorstellungen und Werten zugeschüttet, denen sie entsprechen sollen. Männliche Jugendliche sind laut Studien heute in sozialer Kompetenz, schulischer Leistung und Ausbildungsniveau den Mädchen deutlich unterlegen. Im Durchschnitt finden junge Männer schwerer einen Job als Frauen und sind häufiger arbeitslos. „Unsere Söhne haben Probleme“, schreibt der amerikanische Jungentherapeut William Pollack, „und diese Probleme sind gravierender, als wir denken.“

Woran sollen Jungs sich denn heutzutage bloß orientieren? Im Gegensatz zu Mädchen werden den Jungen keine neuen Vorbilder gegeben. Verhaltensauffälligkeiten an Schulen sind überwiegend ein Problem von Jungen, denen dann aber rasch mit Ritalin aufgeholfen wird. So werden sie doch noch zu angepassten, gut funktionierenden Schülern.

Die Regierungen haben nur ein Ohr für frauenpolitische Anliegen, die sich ausbreitenden Probleme der Männer werden nicht zur Kenntnis genommen.

In vielen Ländern ist Gewalt gegen Frauen noch immer ein sehr großes Problem. Die Not von unzähligen Mädchen und Frauen schreit zum Himmel. Es ist eine große Ungerechtigkeit und es ist wichtig, sich für deren Leid einzusetzen.

Seit einiger Zeit gibt es das umgedrehte Problem bei uns. Es ist ein gesellschaftliches Tabu: Bei häuslicher Gewalt schlagen Frauen inzwischen fast häufiger als Männer. Jedenfalls in unseren Ländern. Ein Problem, über das sich aber nur eine Minderheit der betroffenen Männer traut, offen zu sprechen. Ihre Partnerinnen haben sie gedemütigt, zerkratzt, verprügelt, mit Gegenständen beworfen, mit Messern angegriffen oder was weiß ich noch alles. Weil sie sich schämen, dass sie Gewalt von ihren Frauen erdulden müssen, schweigen diese Männer. Doch das Schweigen fördere die Gewalt der Frauen sogar noch, warnt der Soziologe Professor Gerhard Amendt von der Universität Bremen. Im Übrigen ginge es nicht nur um das blaue Auge. Was viel länger schmerzt sind die Erniedrigungen, das Gefühl des Ausgeliefertseins und der Entwertung. Psychische Gewalt ist langfristig viel schädigender als körperliche Gewalt. Und körperliche Gewalt ist immer auch psychische Gewalt. Was Männer besonders zerstörerisch erleben, ist psychische Gewalt.

Amendt sagt auch: Es gab eine wirklich große Unterlassung unter Männern während der letzten zwanzig Jahre. Sie haben zu dem abschätzigen Männerbild geschwiegen, das der feministische Diskurs über sie in die Welt gesetzt hat.

Also, ihr lieben Männer, setzt euch für euere Daseinsberechtigung als Mann ein! Tut es auch für eure Söhne! Und bitte für uns Frauen! Denn wir mögen und wir brauchen euch. Liebe Männer und Frauen, tretet gegen die systematische Benachteiligung von Männern ein und setzt euch für die Menschenrechte ein.

Gott hat den Menschen erschaffen, Adam. Als Gott sah, dass der Mann allein war und kein Gegenüber hatte, entnahm er aus Adam eine Rippe und schuf daraus die Frau. Das ist nicht abwertend für die Frau, es bedeutet vielmehr, dass der Mensch als Mann und Frau ein Ganzes ist.

  1. Mose 2, 7 + 21-23

Da bildete Gott der Herr den Menschen, aus Staub von der Erde, und blies den Odem des Lebens in seine Nase, und so wurde der Mensch eine lebendige Seele.

Da ließ Gott der Herr einen tiefen Schlaf auf den Menschen fallen; und während er schlief, nahm er eine seiner Rippen und verschloss ihre Stelle mit Fleisch. Und Gott der Herr bildete die Rippe, die er von dem Menschen genommen hatte, zu einer Frau und brachte sie zu dem Menschen.

Da sprach der Mensch: Das ist endlich Gebein von meinem Gebein und Fleisch von meinem Fleisch! Die soll »Männin« heißen; denn vom Mann ist sie genommen. Darum wird ein Mann seinen Vater und seine Mutter verlassen und seiner Frau anhängen, und sie werden ein Fleisch sein.

http://www.faz.net/aktuell/feuilleton/debatten/ende-des-patriarchats-der-feminismus-hat-sich-verirrt-12289395.html

http://www.cicero.de/salon/gender-gap-gleichstellung-ist-maennerfeindlich/58429

http://www.jeudi.lu/violences-conjugales-proces-a-paris-de-lex-compagne-dun-homme-battu/

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3 Kommentare zu “Die Zerstörung des Mannes

  1. Thomas sagt:

    Der Grund, weswegen ich mich schon vor langem entschieden habe, Single zu bleiben ….

    • Wie Paulus, besser ist es…Gottes Ziel ist jedenfalls gut mit dem Menschen, Und unserem Vorbild, dem zweiten Adam, Christus, dem vollkommenen Menschen nachzufolgen, ebenfalls ein perfekter Plan

  2. Für Euch Frauen? Ist das nicht in diesem Zusammenhang etwas egoistisch?

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