Identität

Heute morgen bin ich aufgewacht und habe über Identität nachgedacht. Beim Referendum hat Luxemburg sich mit deutlicher Mehrheit gegen die von der Regierung aufgedrängten Änderungsvorschläge ausgesprochen. Gegen das Ausländerwahlrecht zum Beispiel. Ich deute es so, dass das kleine Land seine Identität nicht verlieren möchte. Aber warum wollte unsere Regierung uns Luxemburger dazu bringen, für ein Ausländerwahlrecht zu stimmen?

Die Frage nach der eigenen Identität bekommt beim Heranwachsenden eine fundamentale, existentielle Bedeutung. Wer bin ich, wo komme ich her, wo gehe ich hin?

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Warum wird der sexuellen Identität heutzutage eine so große Bedeutung beigemessen? Warum wird sie überhaupt auf einmal in Frage gestellt? Jedes Kind kann dir sagen, das ist ein Mann und das ist eine Frau. Doch jetzt wird bewusst Verwirrung geschaffen, was die Identität von Mann oder Frau, Mutter oder Vater anbelangt. Das Geschlecht soll auf einmal nur ein soziales Konstrukt sein. Kinder, entscheidet doch selbst, ob ihr ein Junge oder ein Mädchen sein wollt, ob ihr hetero, bi, schwul, lesbisch oder trans sein wollt. Die grenzenlose Triebbefriedigung durch die Sexualisierung der Gesellschaft macht die Menschen zu moralisch verwahrlosten Wesen. Die Leihmutterschaft und die Adoption von Kindern durch schwule und lesbische Paare stiften weitere Verwirrung. Das Kind weiß nicht mehr, wo es seine Wurzeln hat. Warum führen die UN, EU und Regierungen überall die Geschlechteraufhebung durch Gendermainstream ein, obwohl die Menschen das gar nicht wollen? Warum ist dem Staat die Kleinkinderfremdbetreuung so wichtig?

Auch folgender Gedanke ist mir heute Morgen beim Aufwachen gekommen. Sie wollen unsere Identität klauen! Indem sie unsere Werte verwischen, jegliche Moral aufheben, die Bedeutung der Nationalität und der Familie herabsetzen, die Kinder den Eltern entfremden. Da drängt sich die Frage auf: Warum das alles? Vielleicht um ein totalitäres Regime vorzubereiten.

Ich bin froh, dass ich meine Identität in Christus habe, die kann mir niemand nehmen. In Ihm bin ich ein Kind Gottes, eine neue Schöpfung, eine begnadete Sünderin, eine Teilhaberin der göttlichen Natur, Salz und Licht der Welt…

Wie kann man eine solche Identität zurückweisen?

Leben als unbescholtene Kinder Gottes, inmitten eines verdrehten und verkehrten Geschlechts, unter dem wir leuchten, wie Himmelslichter in der Welt, indem wir das Wort des Lebens festhalten. Nach Philipper 2,15

Mehr über die Identität in Christus: https://www.glaubenszentrum.de/cms/sites/default/files/downloads/ich_bin_liste.pdf

Was in Luxemburg sonst noch unter Identität verstanden wird: http://tele.rtl.lu/emissiounen/kloertext/643449.html

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Ein Kommentar zu “Identität

  1. André Grosbusch sagt:

    Der Zusammenhang liegt auf der Hand. Die Interessen, die hinter all dem stecken, kann man nur erahnen, denn die Drahtzieher sind nicht die Leute, die alltäglich in den Medien zu sehen sind. Dies zu sagen bringt mit sich, als Verschwörungstheoretiker verunglimpft zu werden; in der Tat ist es schwer, das System an bestimmten Personen oder Organisationen fest zu machen. Eines scheint mir klar: je weniger die Menschen in einer Tradition oder Identität verwurzelt sind, desto gefügiger, desto höriger können sie gemacht werden. Das Entwurzeln des Menschen durch die Beraubung seiner Identität wird als Befreiung dargestellt, die Autonomie als höchstes Gut. In Wirklichkeit führt diese Atomisierung der Gesellschaft zur Schaffung von bereitwilligen Konsumenten, die rückhaltlos manipuliert werden können. Die Erwachsenen sollen ins Hamsterrad einer immer schneller drehenden Volkswirtschaft, und ihre Kinder in staatliche Strukturen. Bloß keine Zeit zur Reflektion, bloß keinen Sonntag zur Besinnung! Bloß keine christlichen Feiertage mehr!
    Dass der „Werteunterricht“ im Wesentlichen dem Relativismus das Wort redet, passt perfekt in diese postmoderne, neoliberale und utilitaristische Welt.
    Dass der Glaube an Gott und das Befolgen der göttlichen, also befreienden Gebote in die Privatsphäre verbannt werden könnte die Vorstufe einer regelrechten Beschneidung der Religionsfreiheit bewirken. Es tut gut zu sehen, dass es Menschen wie Marie-Jeanne Reichling gibt, die diesen Mechanismus nicht nur erkennen, sondern auch noch in der Lage sind, ihn kristallklar zu artikulieren, ohne hochtrabendes Jargon. Genau deshalb werden solche Personen vom System als gefährlich ausgemacht und ausgegrenzt. Vielen Dank für Ihr mutiges Zeugnis!

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