Über mich

Über mich

Geboren bin ich 1955 in Luxemburg. Von Beruf bin ich Erzieherin und Schriftstellerin.

Über mich als Mutter

Ich bin Mutter und Pflegemutter von insgesamt neun Kindern. Da acht davon es bereits bis ins Erwachsenenalter geschafft haben, bin ich zuversichtlich, dass ihre Erziehung mir zum größten Teil gelungen ist. Wir leben in der Nähe von Trier

Über mich als Erzieherin

Im Laufe der Jahre konnte ich viele wertvolle Erfahrungen mit Kindern und Jugendlichen sammeln. Nicht nur mit den eigenen. Im Kinderdorf und Kinderheim hatte ich mit Kindern zu tun, die negative Erlebnisse aus ihren Ursprungsfamilien zu verarbeiten hatten. Sie waren enttäuscht, missbraucht, misshandelt und vernachlässigt worden oder hatten Gewalt zwischen ihren Eltern erlebt. Solche Kinder haben enorme Probleme wieder Vertrauen aufzubauen, manche haben dadurch Entwicklungsrückstände, sind teilweise verhaltensauffällig und so gestört, dass es schwer ist, sie in die Schule und Gesellschaft zu integrieren. Sehr gerne teile ich meine Erfahrungen und gebe auf Wunsch Anregungen und Tipps in Punkto Erziehung.

Über mich als Schriftstellerin

Schon als Kind habe ich immer gerne gelesen und wollte später einmal Schriftstellerin werden. Dieser Wunsch musste jedoch aus Zeitgründen zurücktreten bis meine 9 Kinder größer waren. 2009 habe ich meinen ersten Roman geschrieben, „Todesspritze außer Kontrolle“, der im Oktober desselben Jahres veröffentlicht wurde. Daraufhin haben meine Kinder reklamiert und gemeint, ich müsse nun aber auch ein Buch für sie schreiben. 2010 schrieb ich also ein Jugendbuch für meine 4 jüngeren Kinder. „Warum Sven?“ Veröffentlicht wurde es im März 2011. Danach kam ein Kinderbuch in luxemburgischer und deutscher Sprache „Lausania“, zum Thema Läuse im Sommer 2012 auf den Markt. Im März 2013 Jahr erschien mein zweites Jugendbuch „FRUST“. Mein drittes Jugendbuch „ALEX und die Suche nach seiner Identität“ ist das letzte der Serie.

Über mich als Missionarin

Seit einiger Zeit fliege ich regelmäßig nach Afrika und speziell nach Burkina Faso. Die soziale Arbeit und die Unterstützung von Schulen und gemeinnützigen Stiftungen dort liegen mir am Herzen. Den Menschen zu helfen, ihre Blockaden zu überwinden, das in ihnen liegende Potential zu erkennen und zum Leben zu bringen und auch ganz  konkrete praktische Hilfe zu leisten, sind meine Hauptanliegen.

Über was ich in meinem Blog schreiben werde

Ich fange einfach mal an zu erzählen. Ganz wichtig sind mir Familie, Kinder und Jugendliche und Themen die damit zusammenhängen. Erziehung, Werte, Probleme die Kinder betreffen, wie z.B. Mobbing, Essstörungen, Verhaltensstörungen. Ich werde meine Meinung äußern zu gesellschaftlichen Fragen, dabei bestimmt manchmal gegen den Strom schwimmen oder ins Fettnäpfchen treten. Außerdem stelle ich meine Bücher vor und bespreche Bücher, die mir interessant erscheinen. Sieben meiner Kinder sind nun erwachsen, arbeiten, studieren, leben in Beziehungen. Die jüngeren sagten mir. „Mama, schreib mal ein Buch über Mobbing, oder Magersucht und Bulimie, das sind große Probleme in der Schule.“ Mit meinen Büchern richte ich mich direkt an die Jugendlichen. Ich hoffe, dass manches was ich im Blog mitteile auch für sie interessant sein wird. Da ich selbst Mutter bin, mit Kindern arbeite und für Kinder schreibe, liegt mir ihr Wohlergehen sehr am Herzen. Tatsache ist aber, dass es Kindern oft nicht gut geht. In ihren Leben gibt es viel Reizüberflutung, schulischer Druck, familiäre Probleme. Leider wissen viele Eltern nicht mehr wie sie mit Kindern umgehen sollen. Sie sind beruflich sehr eingespannt, oft alleinerziehend… Und die Lehrer? Seit der Grundschulreform in Luxemburg müssen Lehrer so viele administrative Aufgaben bewältigen, dass sie sich demensprechend weniger ihren eigentlichen Lehraufgaben widmen können. Aber auch in Deutschland gibt es viele frustrierte Lehrer und Schüler. Es gibt die billige Kinderbetreuung, Ganztagsschulen, Kindertagesstätten. Das hat sicher viele Vorteile. Jedoch auch Nachteile. Wann hat ein Kind tagsüber noch die Möglichkeit, sich zurückzuziehen und mal ruhig für sich zu spielen? Das Kind muss überall funktionieren. Kinder und Eltern verbringen viel weniger Zeit miteinander. Wenn Kinder ihre Zeit vor und nach der Schule in der Kindertagesstätte verbringen, statt, wie früher zuhause, bekommen sie nicht mehr mit, wie ein Haushalt geführt wird. Ihre Erziehung wird zum größten Teil von außerfamiliären Leuten übernommen. Wie sollen diese Kinder später, als Erwachsene wissen, wie ein Haushalt geführt wird oder wie man ein Baby versorgt und ihm Liebe und Geborgenheit gibt? Jedes 5. Kind gilt heute als verhaltensgestört. Sie werden als krank bezeichnet weil sie stören, sich nicht anpassen, nicht funktionieren. Die ADHS-Diagnosen schießen nach oben. Und dann wird Psychopharmaka verschrieben. Viele Kinder werden täglich mit Pillen ruhig gestellt, die ihr Gehirn zerstören und ihre Persönlichkeit verändern. So entstehen angepasste, fügsame Menschen. Kinder sind für die Pharmaindustrie eine enorme Geldquelle. Wenn man früh an sie herankommt, hat man Kunden fürs Leben. Vor kurzem ist das neue amerikanische Handbuch zur Diagnose psychischer Störungen  herausgekommen. Da ist wirklich für jeden etwas dabei. Früher durfte man noch ein ganzes Jahr für einen verstorbenen Menschen trauern. Wenn du heute mehr als 2 Wochen trauerst, leidest du laut dem neuen DSM unter einer Depression. Alltägliche Probleme des Lebens werden zu Krankheiten gestempelt. Schüchternheit, Trauer, normale Emotionen werden zu Krankheiten erklärt und mit Psychopharmaka behandelt. Erfundene Krankheiten-ein Milliardengeschäft. Vom Säugling bis zum Greis, niemand ist gefeit vom Psychiater als gestört bezeichnet zu werden. Der US-Psychiater Allen Frances, ein Insider, denn er leitete die Arbeit an der letzten Ausgabe, warnt vor einer Inflation psychiatrischer Diagnosen. Seelische Krankheiten lassen sich nicht messen. Die Definition psychischer Defekte basiert auf Meinungen und Interpretationen. Man kann also nicht so einfach beschreiben was normal ist und was nicht. Beispiel: Anders Breivik. Der erste Gutachter attestierte dem Massenmörder Schizophrenie, der zweite eine Persönlichkeitsstörung. Und der dritte ein Asperger-Syndrom.

Seit kurzem kommt die soziale Arbeit in Afrika und speziell in Burkina Faso dazu. Die Unterstützung von Schulen und gemeinnützigen Stiftungen sind mir ein Anliegen.

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3 Kommentare zu “Über mich

  1. Diese frau.ist einfach nur super. möchte sie gerne mal kennen lernen. Pascal Bourgeois

  2. Grosbusch André sagt:

    Meinen Glückwunsch uns Dank für Ihre Klarsicht und Ihren Mut!
    Was reitet bloß unsere Welt?

  3. Margot Marx sagt:

    Margot Marx
    Danke, dass du es tust und nicht schweigst. Wir müssen unseren Lebensstil ändern, wenn unsere Kinder als schöpferische Menschen
    der Welt nutzen sollen.

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