Alex und die Suche nach seiner Identität

Vorstellung meines neuen Jugendromans zum Thema sexuelle Orientierung

Für Jugendliche ab 11 Jahre

 

Alex und Pit begegnen sich. Gleich am An­fang ihrer Bekanntschaft erklärt Pit, er stehe auf Jungs. Das führt dazu, dass auch Alex sich mit seinen widerstreitenden Gefühlen auseinandersetzt.

Zwischen Alex und Pit entwickelt sich eine Freundschaft, die sich trotz unterschiedli­cher Auffassungen so vertieft, dass Pit alles dran setzt, um Alex aus einer sehr gefährli­chen Situation zu befreien.

Auch die vier Geschwister Benny, Rebecca, Melanie und Jonas sind wieder mit dabei.

In diesem spannenden Jugendroman geht es um Identifikation, Selbstfindung und Freundschaft.

 

Dazu eine Leseprobe:

Begegnung mit Pit

Alex Kapps Vater war Lastwagenfahrer und dadurch häufig ein paar Tage von zuhause abwesend. Übers Wochenende war er unterwegs gewesen und hatte eine Fracht nach Spanien gebracht. Am Dienstag kam er wieder zurück. Beim Abendbrot sah er nicht nur müde aus, er war es auch. Neun Stunden hintereinander am Steuer, mit nur kurzen Pinkelpausen, das schlauchte ganz schön. Und das alles, um nicht noch eine Nacht außerhalb verbringen zu müssen. Aber solche Touren machten ihn nervös und reizbar. Dazu kam, dass seine Frau den Reis hatte anbrennen lassen, weil sie, wie sie sagte, während des Kochens noch fertig bügeln wollte. Sie hatte zwar neuen gekocht, doch die ganze Wohnung roch penetrant nach angebranntem Reis.

Er hatte sich deswegen bereits aufgeregt und so war die Atmosphäre bei Tisch leicht angespannt. Nur Tommy plapperte unbekümmert über Fußball. Sein Vater blickte mürrisch drein, ließ ihn aber gewähren. Alex und Lea unterhielten sich leise über irgendetwas aus der Schule. Die Mutter hörte ein bisschen zu, stand dann aber auf und wandte sich fragend an ihren Mann: „Willst du was, ich hole noch eine Flasche Wasser?“

„Bring mir ein Bier mit!“

Sie nickte und verließ die Küche, um gleich darauf mit Wasser und Bier zurückzukommen.

„Wann musst du wieder los?“, fragte sie und reichte ihm die geöffnete Bierflasche. Er nahm einen Schluck und runzelte die Stirn.

„Morgen bin ich noch hier, Donnerstagnachmittag fahr ich…, wohin war das doch gleich?“ Er stellte die Bierflasche ab und zog ein Blatt Papier aus der Hosentasche, es war sein Arbeitsplan, den er jetzt auseinanderfaltete.

„Müsst ihr denn alle gleichzeitig reden?“ fuhr er Alex gereizt an.  Alex blickte verständnislos zurück. Sein Vater ignorierte es und fing an, den Plan zu studieren.

„Um sechs fahr ich los, zuerst geht es nach Antwerpen. Von da weiter nach Holland…“

Er sah Alex drohend an: „Halt doch mal die Klappe Alex!“

„Ich hab doch gar nichts…“, fing Alex an, doch dann schüttelte er den Kopf und schwieg. Er merkte wie Lea und seine Mutter sich Blicke zuwarfen.

Die beiden haben wenigstens einander, dachte er. Sie waren Verbündete und verstanden sich auch ohne Worte. Seine Mutter hatte es einmal so ausgedrückt: Sie und Lea mussten sich wehren und zusammenhalten gegen ihre Männer.

Alex hatte nach dem drohenden Blick seines Vaters kein Wort mehr gesagt. Und doch musste er es jetzt wieder ausbaden. Tommy kam sowieso stets auf seine Kosten, charmant und  fröhlich wie er war. Alle hatten ihn gern und als der Jüngste in der Familie, ließ man ihm so Manches durchgehen. Alex dagegen fühlte sich, wie so oft,  ungerecht und schlecht behandelt.

Niedergeschlagen machte er sich etwas später auf den Weg zum Schwimmclub. Er hatte nach dem Abendessen gleich seine Sachen gepackt und sich einfach davongemacht.  Jetzt war er natürlich viel zu früh dran. Die Auseinandersetzung mit seinem Vater erfüllte ihn mit Wut und Enttäuschung. Immer bekam er die Schuld für alles.

Bei der Schwimmhalle angekommen, setzte er sich draußen auf die Mauer. Die Sporttasche stellte er zu seinen Füßen ab, legte die Hände unter die Oberschenkel und dachte  weiter über seine Beziehung zu seinem Vater nach. Warum nur reagierte er immer so? Nie hatte er ein gutes Wort für Alex und bei jeder Kleinigkeit brauste er auf. Tommy dagegen ließ er fast alles durchgehen. Der konnte sich sogar erlauben, zurück zu maulen. Aber Alex war sowieso keine kämpferische Natur, dafür war er viel zu sensibel.  Auch seine künstlerischen Interessen und seine Begabung am Klavier waren seinem Vater ein Dorn im Auge. Dadurch würde Alex nur noch mehr verweichlichen, meinte er. Alex seufzte. Sein Vater verstand ihn eben nicht. Er gönnte ihm auch nichts. Alex konnte froh sein, solange er ihm das Klavier spielen nicht ganz verbot.

„Bist du nicht Rebeccas kleiner Bruder?“, klang plötzlich eine Stimme an sein Ohr. Vor ihm stand Pit und sah ihn neugierig an „Wie heißt du?“

„Ich heiße Alex“, antwortete er mürrisch. „Und nein, ich bin nicht Rebeccas Bruder. Du verwechselst mich bestimmt mit Benny. Aber ich weiß, wer du bist. Du heißt Pit und bist in derselben Klasse wie Rebecca.“

„Stimmt.“

Alex sah auf und merkte, wie Pit ihn von oben bis unten musterte. Alex tat es ihm gleich und ließ einen leicht provozierenden Blick über Pits Gestalt gleiten. Pit war einen Kopf größer als er, schlank, mit blondem kurzgeschnittenen Haar, sanften braunen Augen und einem weichen Mund.

Alex machte eine fragende Kopfbewegung zu ihm hin: „Was ist los, willst du etwas von Rebecca? Bist du verliebt in sie?“

Pit auflachend „Wie kommst du denn darauf?“

„Weil sie hübsch ist und alle Jungs hinter ihr her sind, behauptet jedenfalls Benny.“

„Ich interessiere mich nicht für Mädchen, ich steh eher auf Jungs.“ Wieder der eindringliche Blick. „Aber du bist hübsch, ich habe dich beobachtet, wie du da saßest.“

Bei Pits Worten wurde Alex rot. Er sah tatsächlich gut aus. Sein dunkelbraunes Haar trug er an den Seiten kurz geschoren und in der Mitte schwungvoll nach hinten gekämmt. Um das gut hinzukriegen, verbrachte er morgens fast eine Viertelstunde vor dem Spiegel, bevor er mit seiner Frisur zufrieden war. Seine grünen Augen blitzten munter in einem schmalen Gesicht. Er hatte einen schlanken Körperbau und achtete stets darauf, dass sein Outfit modisch aktuell war und alles gut zusammenpasste.

Nun versuchte er abzulenken „Ich bin etwas früh dran für meinen Schwimmkurs, deshalb habe ich hier gewartet.“

„Das heißt, du bist jeden Dienstag hier?“

„Ja leider.“

Pit lachte. „Das klingt, als ob du keine große Lust aufs schwimmen hättest.“

„Ich hasse schwimmen“, erwiderte Alex und verzog das Gesicht, „aber mein Vater zwingt mich dazu. Damit ich abgehärtet werde.“

„Nun es ist gut für deine Figur.“

Alex spürte, wie er schon wieder errötete.

„Ich muss jetzt reingehen“, sagte er und stand hastig auf. „Meine Stunde fängt an, tschüss.“

„Na dann tschüu, bis nächsten Dienstag“, sagte Pit mit einem sanften Lächeln.

Die Begegnung mit Pit ging Alex nicht mehr aus dem Kopf. Er fand es irgendwie beeindruckend, dass Pit einfach sagte, er habe lieber Jungs statt Mädchen. Für ihn schien das ganz normal zu sein. Jedenfalls genierte er sich nicht, es zuzugeben.

Auf den ersten Blick sah Pit nicht aus wie eine Schwuchtel, fand Alex. Er war groß, schlank und gut gebaut. Nun ja,  warum sollte man als Homosexueller nicht sportlich sein. Das waren doch alles nur Vorurteile. Immerhin gab es einige sehr gute schwule Sportler.

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Alex schüttelte das beklemmende Gefühl ab. So ein Blödsinn, dachte er. Endlich hat es geklappt und ich besuche meinen Klavierlehrer. Jack ist eben gefühlvoll, beruhigte er sich selbst, ein Künstler.

Jack ging hinüber zu der altmodischen Stereoanlage und schaltete sie ein. Sogleich dröhnte die bellende Stimme des Metallica Frontsängers James Hetfield durch den Raum. Alex blieb wie angewurzelt stehen.

Jack sah es und lachte schallend „Ha, da staunst du was?“  schrie er laut, bei dem Versuch gegen das Brüllen Hetfields anzukommen „Den Musikgeschmack hättest du dem alten Jack nicht zugetraut, wie?“

Alex nickte perplex „Es ist ein bisschen ungewohnt.“

„Der Hetfield hat schon viel durchgemacht, weißt du? In seiner Musik lässt James Monster raus, die ihn seit seiner Kindheit verfolgen.“

Jack betätigte die Fernbedienung, und abrupt wurde es still im Raum.

„Düstere Texte, was? Doch ich kann es ihm nachfühlen. Er ist in meinem Alter, gerade fünfzig geworden. So ist das leider Alex, gegen manche Dämonen kommt man einfach nicht an.“

Sein Lachen klang zynisch und brach von einem Moment auf den anderen ab. Er starrte vor sich hin. Nach einer kleinen Weile wiegte er den Kopf hin und her.

„Gefällt dir nicht? Also für dich lieber etwas aktuelleres.“

Wieder wirkte er wie ausgewechselt.

Er legte eine andere CD ein und seine Stimme wurde schwärmerisch: „Macklemore and Ryan Lewis – Same Love Lyrics.“

Die Musik erklang. Jack öffnete eine  Glasvitrine und entnahm ihr zwei Gläser.

„Was trinkst du, Fanta, Cola?“, fragte er, jetzt mit seinem üblichen, freundlichen Lächeln.

Alex wollte am liebsten gar nichts mehr trinken. Er fühlte sich heute nicht richtig wohl in Jacks Gegenwart. Seine Stimmungen schienen hin und her zu schwanken. Hatte er Drogen genommen oder was war los mit ihm?

Doch Alex traute sich nicht, das Getränk abzulehnen, so überging er das ungute Gefühl und nickte „Danke gern.“

„Ja was denn nun, Cola oder Fanta?“ Jacks Stimme klang schon wieder leicht ungeduldig.

„Cola bitte.“

„Nun gut, also ein Glas Cola, setz dich doch endlich!“

Alex gehorchte und setzte sich vorne aufs Sofa. Jack drehte ihm den Rücken zu, schenkte ein und kam langsam auf Alex zu. Er hatte ein sonderbares Glimmen in den Augen, als er die Gläser aufs Sofatischchen stellte und sich ganz nahe zu Alex hinunter beugte. Alex stockte der Atem.

Homepage: www.marie-jeanne-reichling.eu

 

Wenn euch der Sexualunterricht beschmutzt

Liebe Jugendliche

Ihr seid in einem Alter, wo ihr auf vieles neugierig seid. So interessiert euch natürlich auch das Thema Sexualität. Ihr redet über verschiedenes mit euren Freunden, vielleicht stellt ihr sogar euren Eltern Fragen. Dazu habt ihr den Sexualunterricht in der Schule. Wie geht es euch damit?

Neulich habe ich die Aussage einer Grundschülerin der 2. Klasse gelesen, die sich über den eben abgehaltenen Sexualunterricht beschwerte : „Hören sie“, regte sie sich auf „diese Frau hat meine Seele beschmutzt!“

Was war passiert? Auf die Nachfrage, erklärten mehrere Kinder, die Lehrerin hätte ihnen ekelhafte Dinge erzählt. Sie hätte darüber gesprochen: Dass ihre kleine Tochter sich immer wie ein Junge gekleidet hätte und jetzt mit einer Frau zusammen leben würde. Über die Möglichkeit der Geschlechtsumwandlung, über Masturbation und Prostitution. Und über anderes, das diese achtjährigen Kinder sichtlich schockierte.

So etwas nennt sich schulische Frühsexualität.

Ich möchte euch warnen! Anstatt dass ihr im angemessenem Alter, von etwa elf, zwölf Jahren über Liebe und Sexualität und über das Kinderkriegen erfahrt und einen verantwortungsvollen Umgang mit eurem Körper lernt, werdet ihr förmlich mit diesen Themen bombardiert. Ihr werdet richtig in eine unnatürliche, viel zu frühe Sexualität hineingedrängt. Es wird immer mehr dazu kommen und vielfach ist es bereits so, dass Kinder in der Schule ermutigt werden, alles Mögliche auszuprobieren und sexuelle Vielfalt zu akzeptieren. In den Medien und in der Werbung dreht sich alles um Sex. Auch der Besuch von diversen Pornoseiten gehört bei vielen Jugendlichen bereits zum Alltag. All das zerstört die natürliche Schamgrenze, welche normalerweise bei Kindern eures Alters vorhanden ist.

Geht doch einfach auf euer Empfinden in diesen Dingen! Wenn es euch peinlich ist, wie im Sexualunterricht gesprochen wird, dann macht es wie das Mädchen und meldet es. Ich möchte euch ermutigen, euch dagegen zu wehren. Sagt es euren Eltern oder einem Vertrauenslehrer.

http://www.weltwoche.ch/ausgaben/2011-40/porno-fuer-kindergaertler-die-weltwoche-ausgabe-402011.html

Cyber Mobbing

Jemand hat ein diffamierendes Foto eingestellt und verbreitet es.

Du nimmst dein Handy, schreibst einen Kommentar zu einem anderen Kommentar und sendest das weiter. Andere schlagen in die gleiche Kerbe. Es geht so schnell und es hat eine gewisse Dynamik. Du siehst die Reaktion des Opfers nicht. Merkst nicht, wie verletzt die Person ist. Du hast ja auch nur einen Satz hinzugefügt. Was macht das schon, denkst du vielleicht.

Manche gehen so weit, dass sie eine Diskussionsgruppe gründen, die einzig der Lästerung über eine bestimmte Person dient. Unwahrheiten werden verbreitet, man gibt sich als die betroffene Person aus, um in dessen Namen Lügen zu verbreiten. Es ist so anonym, aber man kann so viel Unheil damit anrichten.

Manche haben sich bereits aus Verzweiflung das Leben genommen.

Vielleicht bist du Täter, vielleicht bist du aber auch Opfer.

Wenn du Täter bist, versuch dich mal in den anderen hineinzuversetzen. Wenn du Opfer bist, dann wehre dich, sprich darüber, lass es dir nicht gefallen. Wende dich an deine Eltern, Lehrer oder an die Polizei.

Ein Wunder des Lebens von Anfang an

Liebe Jugendliche

Nun ist es passiert. Du hast ihr ein Kind gemacht.

Oder: Du bist schwanger. Schwanger! Schwwww…, schwanger, wie das schon klingt. Schwanger, Scheiße! Ein Riesenproblem!

Hallo? Was soll das? Ich bin zu jung, geh zur Schule, bin erst fünfzehn. Keine Zeit für ein Kind, kein Geld…Oder was für Argumente es sonst noch gibt. Auf jeden Fall kann ich jetzt kein Kind bekommen. Ich kann nicht für ein Kind sorgen.

Ich muss es wegmachen lassen.

Lass es wegmachen!

Oder jemand anders sagt: Du musst es wegmachen lassen!

He! Einen Moment bitte.  Bei diesem fremden, ungewollten Zustand geht es um einen Menschen!

Man will dir vormachen, es handle sich bloß um einen störenden Zellklumpen, den man einfach entfernen kann, wie einen entzündeten Blinddarm.

Das kleine Wesen das sich gerade bildet, ist ein Mensch von Anfang an. Mit vier Wochen pumpt die Herzanlage Blut in alle Bereiche des winzigen Körpers. Erste Ansätze für die Wirbelbildung sind zu erkennen. Mit sechs Wochen ist der Embryo voller Leben, erst 15 mm groß, aber sein Herz schlägt 140- bis 150-mal in der Minute. Danach entwickelt sich das Gesicht mit Mund, Kiefer und Nasenhöhlen. Das Gehirn verarbeitet erste Impulse.

Im Alter von zwei Monaten sind alle Organe vorhanden, sie wachsen und formen sich aus. Finger und Zehen, Arme und Beine bewegen sich. Bereits in der siebten Woche entstehen jede Minute 100 000 neue Nervenzellen. Das Kind bewegt sich im Fruchtwasser. Es beugt die Knie, dreht den Kopf und beginnt zu tasten. Der Gleichgewichtssinn entwickelt sich und das Kind kann richtige Purzelbäume schlagen. Manchmal lutscht es am Daumen. In der neunten Woche entwickeln sich die Augenlider. Etwa in der 14. Schwangerschaftswoche sind die Gliedmaßen, das Knochengerüst und die Organe bis in Einzelheiten ausgebildet.

Danach reagiert das Kind auf Geräusche und nimmt den Herzschlag der Mutter und ihre Stimme wahr. Das Kind schluckt, schmeckt Fruchtwasser, es greift, streckt und dehnt sich. Jetzt ist deutlich zu erkennen, ob es ein Junge oder ein Mädchen ist.

Die Mutter fühlt die Bewegungen ihres Kindes und das Kind fühlt jede Bewegung der Mutter. In der 24. Woche ist auch die Lunge, die sich relativ spät entwickelt, funktionstüchtig. Das Baby wäre schon außerhalb des Mutterleibes überlebensfähig.

Alles hat sich zur richtigen Zeit entwickelt. Die Geburt ist für Mutter und Kind ein aufregendes Erlebnis.

Ein Kind – Ein Wunder des Lebens.

Verhindere dieses Wunder nicht!

https://www.lifesitenews.com/pulse/former-abortionist-reveals-the-two-ways-women-react-after-an-abortion

„Warum Sven?“

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In diesem Jugendroman geht es um Mobbing und Amoklauf. Aber auch um Freundschaft, Glaube, Liebe, Toleranz und den Mut, sich gegen den „mainstream“ zu stellen.

Sven ist einsam und unglücklich. Er hat es schwer an seiner neuen Schule. Seine Mitschüler merken das. Doch anstatt ihn zu unterstützen und ihm zu helfen, wird Sven gemobbt. Man hänselt und schikaniert ihn, bis er seine Wut und Verzweiflung in einem Amoklauf eskalieren lässt. 

„Warum Sven?“ gehört zu einer Serie über vier Geschwister.

Das Buch „Frust“, in dem es um Essstörungen und AD(H)S geht, ist ebenfalls ein Jugendroman dieser Serie.

Mobbing

Hallo,                                       

Ausgrenzen, lästern, striezen, hänseln. Mobbing hat viele Gesichter. Dabei lebt es sich so angenehm, wenn einer den anderen annimmt, wie er eben ist.

Hannah Smith war ein normales, hübsches Mädchen von 14 Jahren. Doch feige Internet-Mobber nannten sie fett und hässlich. Mit Postings wie „Du solltest dich umbringen…Du bist hässlich, bring dich um, niemand wäre traurig“, wurde Hannah immer wieder attackiert. Sie wehrte sich zunächst gegen die Mobber, sie flehte sie an, endlich mit den Angriffen aufzuhören. Doch sie hatten kein Erbarmen.

Als sie es nicht mehr aushielt, erhängte sich Hannah in ihrem Zimmer.

Oft reicht es schon, dass jemand ein bisschen anders ist, sich anders benimmt oder anzieht, dass man ihn schief ankuckt und ausgrenzt. Es braucht manchmal nicht viel, dass jemand zum Opfer wird.

In meinem Jugendroman „Warum Sven?“ schreibe ich über das Thema Mobbing. Das Buch kann über meine Webseite bestellt werden.

Ihr könnt mir natürlich gerne schreiben.  Vielleicht habt ihr Fragen zu diesem Thema oder einen Kommentar.  Eure Meinung interessiert mich.

Hallo! Mit dieser Rubrik wende ich mich direkt an euch Jugendliche

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Hallo!

Ich möchte euch gerne öfters schreiben und zwar werde ich an dieser Stelle Themen ansprechen, die euch betreffen. Ich habe ja selbst neun Kinder, davon ein Pflegekind und zweimal Zwillinge. Da ich auch noch beruflich mit Kindern zu tun habe und für Kinder schreibe, denke ich viel über euer Wohlergehen nach. Ihr habt es nicht immer leicht, in der Schule viel Druck, familiäre Probleme, eure persönliche Entwicklung und was da sonst noch alles auf euch einstürmt an Gedanken und Gefühlen. Die Erwachsenen entscheiden größtenteils darüber was gut für euch ist. Über das Schulprogramm zum Beispiel, die Filme die gedreht werden, Spiele, Kleider usw., alles wird von Erwachsenen für euch konzipiert. Da sind eure Eltern. Eltern müssen viele Entscheidungen treffen. Sie haben die Verantwortung. Manche Eltern sind alleinerziehend, getrennt, geschieden, homosexuell, Drogenabhängig, Alkoholiker oder, im Idealfall, leben sie in einer guten Partnerschaft. Wenn sie dann noch gute Eltern sind, die ihre Kinder lieben und das Beste für sie wollen, wie schön! Viele Eltern bemühen sich und schaffen es doch nicht, gute Eltern zu sein. Das ist schade. Tatsache ist, dass es vielen von euch zeitweise nicht so gut geht. Wie gesagt, das kann viele Ursachen haben. Einige Probleme von Kindern und Jugendlichen, Mobbing und Amoklauf zum Beispiel, dann Essstörungen, Frust und ADHS habe ich in meinen Büchern verarbeitet. Ich hoffe dass ihr Freude beim Lesen meiner Bücher habt und dass sie euch weiterhelfen.