Schon wachgerüttelt?

Ist die Familie ein Auslaufmodell,  am Aussterben begriffen? Oder lohnt es sich noch für die Rechte der Familie zu kämpfen?

In Deutschland wird jede zweite Ehe geschieden. Doch es gibt Länder mit noch höheren Scheidungsraten. In Luxemburg, Tschechien und Spanien liegt sie zum Beispiel bei über 60 Prozent. In Belgien sogar bei 70 Prozent. Dort gehen die meisten Ehen kaputt. Die niedrigste Scheidungsrate hat Chile: drei Prozent. Viele Paare heiraten gar nicht mehr und wenn sie eine Partnerschaft eingehen, wie lange bleiben sie zusammen?

Kinder leiden massiv unter Trennungen.

Die Frauen werden auf die Arbeitsmärkte getrieben, mit der Begründung, sie sollen finanziell unabhängig von ihrem Partner sein.

Die Trennung ist von Anfang an mit einkalkuliert.

Haben Eltern bald kein Recht mehr, selbst über ihr Leben zu bestimmen? Sollte die Erziehung der Kinder nicht vor allem bei ihnen liegen?

Auch hier wird die Trennung von Mutter und Kind so früh wie möglich beabsichtigt. Wo führt das alles noch hin?

Viele Eltern finden es absurd, dass ihre Kinder durch die Frühsexualisierung viel zu früh mit sexuellen Themen konfrontiert werden, die weder altersgerecht noch ethisch und moralisch vertretbar sind. Es findet eine regelrechte Vergewaltigung der Kinderseele statt.

Die Kinder werden in Zukunft von klein auf staatlich betreut, statt in der Geborgenheit der Familie aufwachsen zu können und werden dazu noch mit verkehrten Auffassungen indoktriniert. Die Bedeutung von indoktrinieren ist übrigens interessant:  eine Doktrin (ideologisches System von Aussagen und Ansichten bzw. einen politischen Leitfaden der Regierung) unter Ausschaltung jeglicher Kritik mit dem Anspruch auf Allgemeingültigkeit vertreten und andere Ansichten als „unwahr“ darstellen; in eine bestimmte Richtung drängenbeeinflussen.

Geschieht das nicht gerade? Von Seiten unserer Regierung (L) auf jeden Fall. Kann man dem allem noch länger ruhig zusehen? Manchmal möchte ich mir die Augen reiben, in der Hoffnung aus einem bösen Traum aufzuwachen. Ich denke mir, das kann doch nicht sein, dass sämtliche Werte zerstört werden und  gerade ein regelrechter Feldzug gegen die Familie stattfindet. Und doch ist es so!

Wie ist Familie eigentlich gedacht?

Gott hat, nachdem er den Menschen als Mann und Frau erschaffen hat, die Ehe gegründet. Die Ehe ist ihm heilig, weil er sie mit Christus und der Gemeinde, seiner Braut vergleicht. Er hat gesagt, seid fruchtbar und mehret euch und hat den Menschen Kinder geschenkt. So ist die Familie entstanden. Sie ist die Grundzelle der Gesellschaft, die in unserer Zeit so angegriffen wird.

Wer bedroht die Familie und woher kommt die Gefahr? Die Gender-Ideologen arbeiten seit Jahren an der Abschaffung von Mann und Frau. Eine große Verwirrung ist die Folge davon oder soll ich sagen, eine große Verführung. Für Kinder soll das zum Normalzustand werden, sie wissen nicht mehr wonach sie sich orientieren sollen. Diese  Leute zwingen uns ihre falschen Theorien über das soziale Geschlecht auf und treiben die Zerstörung der Familie voran. Die Regierungen die an der Macht sind, arbeiten sehr gut mit. Sind sie vielleicht gerade deshalb an die Schalthebel gekommen?

Der Widerstand formiert sich, aber viel zu langsam. Die politische Macht von Leuten, die es nicht gut mit uns meinen, hat zugenommen. Auf der andern Seite wird aber Gott sei Dank auch immer mehr Leuten die Absurdität des Unheils, das sich breitmacht, bewusst. Die Menschen fangen an, sich ernsthaft Sorgen um die Zukunft ihrer Kinder zu machen.

Wie ist es bei Ihnen? Fühlen sie sich noch wohl in der heutigen Gesellschaft oder sind sie auch schon wachgerüttelt?

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Kinderaufbewahrung in staatlicher Hand

In Luxemburg setzt die aktuelle Gambia- Regierung zurzeit die staatliche Kinderaufbewahrung durch. Viele Luxemburger Eltern entrüsten sich zu Recht über die Sparmaßnahmen der Regierung, weil sie die Familien massiv benachteiligen. Die Mutterschaftszulage wird abgeschafft, ebenso das Erziehungsgeld. Ich habe den Eindruck, dass man die Mutter ganz abschaffen will. Stattdessen wird man vielleicht in Zukunft Gebärende haben, deren Babys man dann adoptieren kann. Das Wort Mutter passt doch überhaupt nicht mehr in unsere genderorientierte Gesellschaft.

Die Regierung betreibt eine Unfamilienpolitik, denn sie bekämpft die Familie statt sie zu unterstützen und zu fördern. Die Betreuung der Kleinkinder zuhause dagegen wird einem fast unmöglich gemacht, denn hierzu gibt es keine finanzielle Unterstützung. Jeder weiß doch, wie wichtige die frühkindliche Bindung ist. Ein Säugling in den Armen seiner Mama, das bedeutet Geborgenheit, auch ein Kleinkind fühlt sich noch am wohlsten in den Armen seiner Mutter. Selbstverständlich wehren sich die Mütter jetzt. Sogar Tiere schützen ihre Kleinen und wer an sie heran will, wird angegriffen.

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Mehrere Erzieherinnen, die in Krippen arbeiten sagen aus, dass es ihnen nicht möglich ist, mehr als drei Kleinkinder gut zu beaufsichtigen. Geschweige dann ihnen Zuneigung und eine sie fördernde Aufmerksamkeit entgegen zu bringen. Statt dass der Schwerpunkt auf die frühkindliche Bindung gelegt wird, liegt er heute auf der frühkindlichen Bildung. Was ein einziger Buchstabe doch für einen himmelweiten Unterschied ausmachen kann. In den luxemburgischen Erziehungsanstalten sollen die Kleinen nun zweisprachig aufwachsen. Wie frei sind wir noch, wenn es einem so schwer gemacht wird, seine Kinder zuhause zu betreuen?

Aber ist es nicht überall das Gleiche? Auch in Deutschland gehen die Menschen auf die Straße, um sich für die Rechte der Familie einzusetzen. Ebenso in Frankreich und andern EU-Ländern.

Überall findet die Zerstörung sämtlicher Werte statt.

Ich zitiere Gabriele Kuby: „Die Wurzel der Kultur des Todes, der jährlich 50 Millionen ungeborene Kinder zum Opfer fallen, ist der Missbrauch der Sexualität. Die Ideologie des Gender Mainstreaming, welche die Geschlechtspolarität von Mann und Frau auflösen will, fördert diesen Missbrauch und zerstört damit die Grundlage der Familie und der Beziehung des Menschen zu Gott.

auch noch interessant: http://www.welt.de/debatte/kommentare/article113378955/Kulturkampf-um-die-Abrichtung-unserer-Kinder.html

 

Entspannt und ausgerichtet erziehen

 

Lasst die Leine locker! So ist ein Artikel von Nicol Ljubic in der „Zeit“ überschrieben. Er gibt darin ehrlich zu, dass er nicht immer zuhört, wenn er gerade die Zeitung liest und sein Sohn ihn anspricht. Er weiß auch nicht immer Bescheid, wann der eine Klassenarbeit schreibt und kontrolliert auch nicht jeden Tag seine Hausaufgaben. Er gesteht, dass es bei ihm manchmal einfach Faulheit ist.  Trotzdem scheint sein Sohn ganz zufrieden mit seinen Eltern.

Er schreibt über die Eigenschaft der Gelassenheit, die vielen Eltern abhanden gekommen ist.

Ein elfjähriger darf auf einen Baum klettern, ohne dass sein Vater vor Schreck umkippt. Ihr müsst eure Kinder nicht ständig überwachen.

Entspannt euch mal Eltern und lasst los!           images

Wäre es nur nicht so gefährlich geworden. Da lauern so viele Gefahren, Autos, Pädophile, das Jugendamt, der Staat und vieles mehr.

Eltern stehen unter Stress. Sie sind beruflich sehr eingebunden, haben die Karriere im Blick, sie wollen aber auch das Beste für ihre Kinder. Sie wollen sie gut erziehen und werden dabei von Psychologen, Psychiatern, Pädagogen, Familientherapeuten, Lehrern und Freunden „unterstützt“. Erziehungsratgeber, Elternratgeber, die Medien und der Staat helfen ihnen auf die Sprünge. Der Staat mischt sich ja mittlerweile in jeden Bereich unseres Lebens ein. Auch in der Schule stehen die Kinder viel unter Druck und sollen funktionieren. Die ADHS-Diagnose lauert vor der Tür. Ein unangepasstes, zu lebhaftes Kind passt nicht in die gegebenen Strukturen.

Diejenigen Eltern, die sich den Luxus leisten und deren Kinder die ersten Jahre über in der Geborgenheit der Familie aufwachsen können, lassen ihre Sprösslingen wohl noch am ehesten ihre Welt selbst erforschen und entdecken. Diese Mischung aus loslassen und für es da sein, wenn es einen braucht, ist für ein Kind ideal. Wir waren früher ganze Nachmittage allein unterwegs, haben im Wald unsere Hütten gebaut und auf der Straße mit den Nachbarskindern gespielt. Heute ist das fast unmöglich geworden. Eltern müssen genau wissen, bei wem ihre Kinder sich aufhalten und was sie tun. Es ist gar nicht so leicht, die Kinder mal loszulassen und ihnen zu vertrauen, dass sie nicht gleich in der Schule durchfallen oder verunglücken, wenn wir nicht alles kontrollieren.

Als Gott Himmel und Erde erschuf, gründete er auch die Familie. Er hat wunderbare Absichten mit der Familie. „Siehe, Kinder sind eine Gabe des Herrn und Leibesfrucht ist ein Geschenk“ Psalm 127,3. Wenn Seine Liebe vorhanden ist, können Kinder gut gedeihen und sich geborgen fühlen im Schoss ihrer Familie. Sind die Eltern ausgerichtet auf Gottes Willen, auf Seine guten Absichten mit der Familie, so können sie entspannt erziehen. Alles wird ausgewogener und kommt in ein gesundes Gleichgewicht. Die Kinder spüren die Sicherheit, die nur aus einer lebendigen Beziehung mit Gott entsteht. Sie wissen, meine Eltern lassen sich nicht bei den ersten Schwierigkeiten scheiden. Sie orientieren sich nach Gottes Wort.

Im Epheserbrief steht: „Ihr  Väter, reizt eure Kinder nicht zum Zorn, sondern zieht sie auf in der Zucht und Ermahnung des Herrn“, aber auch. „Ihr Kinder, gehorcht euren Eltern im Herrn! Denn das ist recht. Ehre deinen Vater und deine Mutter, das ist das erste Gebot mit Verheißung – damit es dir wohl gehe und du lange lebst auf der Erde.“ In diesen Bibelversen kommt die Ausgewogenheit zum Ausdruck, zwischen gegenseitiger Achtung, Liebe und Respekt.

http://www.zeit.de/2014/38/kindererziehung-fuersorge-verbote

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

LAUSANIA, ein Bilder/Hörbuch über Läuse

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Ein schönes Bilder, Mal und Hörbuch mit einer

tollen Geschichte über Kopfläuse.

 

Lausi,  Lausebengel,  Lausbub und Läuschen sind nicht

auszuhüten. Sie sind die kleinen Lauskinder von Lauser und

Nissa, und sie haben nur Unfug im Kopf. Wie und wo leben

die winzigen Tierchen und wie kann man sie wieder loswerden?

 

Geschrieben von Marie-Jeanne Reichling, illustriert von

Cathy Steffen. Die Musik auf dem Hörbuch ist von Exemo

 

Für Kinder ab 4 Jahre, Kindergarten und Grundschule

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Probleme einer sexversessenen Gesellschaft

Wie sollen wir unsere Kinder noch in dieser sexversessenen Gesellschaft bewahren? Wie können wir unseren Jugendlichen noch eine gesunde Einstellung zur Sexualität vermitteln? Und wie kommt es in der Gesellschaft an, wenn wir unseren Söhnen und Töchtern sagen, dass die Ehe eigentlich dazu gedacht ist, ein ganzes Leben lang zu halten? Dass sie auf den einen Partner warten sollen, mit dem sie eine Familie gründen, dem sie dann auch noch treu sein werden und dass Sex mit Liebe zusammenhängt?

Die Sex- und Pornoindustrie erwirtschaftet jährlich riesige Profite. In den Medien, in der Werbung, in der Schule und  im Alltag vieler Menschen ist das Thema Sex von allergrößter Bedeutung. Eine der am häufigsten genannten Auswirkung der Sexualisierung ist die der zwischenmenschlichen Abstumpfung. Sex ist wichtiger geworden als Liebe. Swinger-Clubs, Sex-Partys, Sex-Reisen und der hohe Konsum an Pornographie reduzieren Menschen zu Konsumartikeln. Hat man dann noch das nötige Geld, sind den Ausschweifungen keine Grenzen mehr gesetzt. Siehe zum Beispiel Kirche und Politik!

Eine Untersuchung in Skandinavien hat gezeigt, dass es gerade bei sogenannten Hochkonsumenten heftige Folgen gebe, berichtet der Hamburger Psychiater Andreas Hill. So hätten 27 Prozent der „Hochkonsumenten“ selbst Kinder sexuell missbraucht. Die Pornographie verändere sich, sagt „Stern“-Autor Walter Wüllenweber. Was vor 20, 25 Jahren der große Renner war, lockt heute keinen mehr hinter dem Ofen hervor. Die „Bestseller“ der Pornographie seien inzwischen dominiert von Gewalt beim Sex.

Für viele Menschen aller Gesellschaftsschichten ist Pornographie zu einer Sucht geworden. Sie sind gebunden. Trotz Phasen von Schuldgefühlen, Beschämung und vermindertem Selbstwertgefühl bis hin zu Depression, geben sie stets erneut dem Drang nach. Sie sind in einem Teufelskreis gefangen, unfähig, sich daraus zu befreien. Pornographie bringt das genaue Gegenteil der Erfüllung und Zufriedenheit hervor, die sie verheißt. Sie erniedrigt den Menschen.

Die eheliche Beziehung zwischen einem Mann und einer Frau sollte die Grundlage der menschlichen Familie und der Gesellschaft sein. Durch die natürliche sexuelle Anziehung zwischen Männern und Frauen wird die Intimität in der Ehe gefördert und eine warme, intime Atmosphäre in einem glücklichen Zuhause geschaffen. Wie jedoch heute die Sexualität missbraucht wird, zerstört sie Menschenleben, ganze Familien und Zivilisationen.

Auswirkung auf Jugendliche:

http://www.idea.de/thema-des-tages/artikel/internet-pornografie-ruiniert-das-leben-von-jugendlichen-83220.html

http://www.zeit.de/zeit-wissen/2009/03/Aufklaerung-Kasten-Interview

http://www.weltvonmorgen.org/artikel/por.htm

http://www.zeit.de/online/2008/50/porno-hysterie

 

buergerstimme.com/Design2/2014/12/wenn-perversion-zur-normalitaet-erklaert-wird/

Kindererziehung in der Familie statt Geld und Karriere.

Es ist ein großes Glück, Kinder zu haben. Ein Baby zu gebären und es zu stillen, ist eine der schönsten und wertvollsten Erfahrungen, die es gibt. Kinder sind ein Segen! Es bringt so viel Freude, ihre Entwicklungsschritte zu verfolgen, mitzuerleben, wie sie lernen, die Welt erforschen, und wie sich dabei ihre eigenen Persönlichkeiten herauskristallisieren. Man staunt über die Charaktereigenschaften von Mama und Papa, die sich plötzlich bei den Kleinen zeigen. Natürlich ist nicht alles nur Freude. Es gehört auch das Bangen dazu, wenn sie krank sind, die ganze Verantwortung, die Sorgen wenn sie in die Pubertät kommen und ebenso die Auseinandersetzungen in der Zeit.

Der Staat übernimmt bereits zu einem großen Teil die Kindererziehung. Viele Eltern geben ihre Kinder in die staatliche Betreuung ab, weil sie zu zweit arbeiten gehen. Man will seinen Kindern schließlich etwas bieten und sich selbst auch. Manche Mütter sind zwar mittags zuhause, doch die Kinder essen trotzdem in der Kantine, weil die Mahlzeiten dort billiger sind, als wenn man sie selber kocht.

Ich werfe mal die Frage auf. Wozu erzieht der Staat die Kinder? Und hat er dabei dieselbe liebevolle Absicht wie die Eltern? Wohl kaum.

Muss eine Frau, die nicht arbeitet, sich schlecht fühlen, wenn sie „nur“ Hausfrau und Mutter ist? Wenn sie sich zuhause um ihre Kinder kümmert, den Haushalt führt und ihrem Mann ein gutes Essen kocht, wenn er von der Arbeit nach Hause kommt. Es lohnt sich, Familie und Kindererziehung an die erste Stelle zu setzen, ich kann es bezeugen. Meine acht Kinder und ein Pflegekind gingen weder in die Kinderkrippe noch in die Tagesstätte oder in die Ganztagsschule. Ich habe zuhause für sie gekocht, mit ihnen gespielt, habe ihre Entwicklung verfolgt, ja ihre Streitigkeiten geschlichtet. Dabei habe ich über mehrere Jahre hinweg nicht mein eigenes Wohlergehen an die erste Stelle gesetzt, sondern das meiner Familie. Und damit meine ich nicht ihr materielles Wohlergehen. Die jüngeren mussten schon mal die Kleider der älteren Geschwister tragen. Es wurde auf einiges verzichtet, doch wir waren füreinander da. Später, als Alleinerziehende, habe ich mein Bestes getan, damit die Kinder nicht zu sehr unter der Situation litten und habe sie nach bestem Wissen und Gewissen erzogen. Klar habe ich Fehler gemacht, auch meine Kinder machen Fehler, daraus lernen wir. Die vielgepriesene Professionalität gelernter Erzieher kann unseren Kindern niemals das geben, was ihnen die Familie gibt und bedeutet.

Statt den Familien die Kinder abzuluchsen, sollte der Staat sie vielmehr fördern, schützen und finanziell unterstützen.

Kinder sind unsere Zukunft, wir sollten sie nicht dem Staat überlassen. Wenn wir weiterhin unsere Kinder noch selber erziehen wollen, dann dürfen wir die Angebote des Staates, z.B. die gratis Kinderbetreuung, nicht mehr in Anspruch nehmen. Dann müssen wir uns wieder darauf besinnen, dass die Familie die Kernzelle der Gesellschaft ist. Sie ist der Ort wo man willkommen ist und Verständnis findet. Sie gibt den Kindern Schutz und Geborgenheit in den ersten Jahren. Vor allem aber ist das Wichtigste vorhanden, Liebe und Beziehung. Genau das, was Kinder brauchen, um sich gesund entfalten zu können und glücklich aufzuwachsen.

http://www.faz.net/aktuell/politik/gender-mainstreaming-politische-geschlechtsumwandlung-1327841.html

Gegen den Strom oder feige mitschwimmen?

 

Auf meinen Artikel hin: „Die Zerstörung der Gesellschaft, der Griff nach unseren Kindern“, erfolgte vom Vorstand des LSV, Lëtzebuerger Schrëftstellerverband, die Aufforderung an mich, von meinem Posten als Sekretärin zurückzutreten.

Der Anruf eines Kollegen machte mir erst einmal Mut: „Ich gebe Dir Recht mit dem was du schreibst und ich stehe voll hinter Dir.“ Und er fügte voller Überzeugung hinzu: „Gott hat den Menschen unterschiedlich geschaffen, als Mann und als Frau.“

Zwei Wochen später sah das Ganze ein bisschen anders aus. Es hatte eine sogenannte „Reichling-Debatte“ gegeben, bei der die Mitglieder des Schriftstellerverbandes sich untereinander austauschten. Der Kollege meinte danach: „Halte mich bitte nicht für feige, doch ich werde bei der Abstimmung nicht dabei sein. Ich kann mich nicht gegen den Mainstream stellen, der ist zu stark.“ Geht es nicht vielen Leuten ähnlich wie diesem Kollegen, was die Frage der Familie, bestehend aus Vater, Mutter, Kinder und den Schutz des Kindes anbelangt?  Viele trauen sich nicht, öffentlich Stellung zu beziehen und sich gegen das Recht von homosexuellen Paaren, Kinder zu adoptieren auszusprechen. Sie wollen nicht als intolerant bezeichnet werden.

Ehrlich gesagt, ich halte den Kollegen doch für feige.

Ist es nicht gerade deswegen so schnell und unspektakulär soweit gekommen. Weil man nicht klar Stellung beziehen will? Viele haben die Petition „Schutz fir d’Kand“ nicht unterschrieben. „Ich weiß gar nicht, was die genau vertreten“, sagte man. Man hatte sich nicht damit auseinander gesetzt, sich nicht informiert. Oder man weiß nicht einmal, wer dahinter steht und dass die Erstunterzeichner Juristen, Jugendrichter, Kinderärzte, Kinderpsychologen, Ethiker und Pädagogen sind. Die sich sehr wohl mit der Thematik auskennen.

In Luxemburg dürfen von nun an homosexuelle Paare heiraten und sogar Kinder adoptieren. Die beiden Gesetzesprojekte 6172 und 6568, die homosexuellen Paaren Zugang zur Ehe, zur Volladoption und zur künstlichen Fortpflanzung geben, sind gestimmt.

Was den LSV und seine außerordentliche Generalversammlung betrifft,  welche zum Zweck hatte, mich aus dem Vorstand zu werfen? Es fanden sich, mit meinen vier Anklägern, nicht einmal zehn Mitglieder zusammen. Wie viele davon auf meiner Seite waren, weiß ich nicht. Jedenfalls traten die vier zurück!

Gott sei Dank liegt es nicht in der Macht eines Vorstandes, was öffentlich geschrieben und gesagt werden darf und was nicht, sondern es ist im Grundgesetz verankert. Tut jedoch der Vorstand eines Schriftstellerverbandes dies, verstößt er damit gegen elementare Grundrechte der Demokratie. Ich zitiere den Satz eines anderen Kollegen „Ich halte diese Freiheit des Wortes für ein extrem hohes Gut und gerade ein Schriftstellerverband sollte sich hüten, diese Freiheit zu untergraben.“