Was für ein Werteunterricht denn nun?

Zu Meinungsdiktatur, Glaube, ethischen Fragen, Islam, katholischer Kirche…

„Wenn die Muslime ihren eigenen RU in der öffentlichen Schule beanspruchen, kann und soll dieser Wunsch nicht abgewiesen werden“, kann man auf der Seite von „Fir de choix“ nachlesen. Und der Islamwissenschaftler Michael Kiefer behauptet: „In der Tat werden nur solche islamische Lehrer zugelassen, die sich nach Abschluss einer anerkannten Ausbildung der Verfassung und der Autorität des Unterrichtsministeriums unterordnen. So gibt es gute Chancen, muslimischen Kindern und Jugendlichen einen gemäßigten, mit unseren Grundwerten vereinbaren Islam attraktiv zu machen. Mit unseren Grundwerten vereinbar, Ha, Ha, Ha! Welche Grundwerte haben wir denn noch in der heutigen Gesellschaft? Was man in Diskussionsrunden zu dem Thema hören kann…, also mir dreht sich der Magen um.

Der Islam, eine Religion des Friedens? Zweifel sind angebracht. Was würden die Kinder in einem solchen Unterricht aus dem Koran hören?

8.Sure -40: Bekämpft sie, bis alle Versuchung aufhört und die Religion Allahs allgemein verbreitet ist. -56 Die Ungläubigen, die durchaus nicht glauben wollen, werden von Allah wie das ärgste Vieh betrachtet. -13 …“Ich bin mit euch, stärkt daher die Gläubigen, aber in die Herzen der Ungläubigen will ich die Furcht bringen; darum haut ihnen die Köpfe ab und haut ihnen alle Enden ihrer Finger ab.“ Und zum Abschluss noch die schöne 9. Sure, 3, 12,29,55,63,73,80,90,113 und 123, wo es da heißt: „Verkünde den Ungläubigen qualvolle Strafe. O Gläubige, bekämpft die Ungläubigen, die in eurer Nachbarschaft wohnen; lasst sie eure ganze Strange fühlen und wißt, dass Allah mit denen ist, die ihn fürchten.“

Die Atheisten möchten auch mitbeeinflussen im neuen Werteunterricht.

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Die große Vermischung wird vorangetrieben, oder anders ausgedrückt, die große Verunsicherung.

Als Christ lebe ich nach den Prinzipien der Bibel. Dabei billige ich jedem das Recht zu, eine andere Meinung zu haben und einen andern Lebensstil zu führen, als ich. Einer Meinungsdiktatur jedoch verweigere ich mich. In der heutigen Gesellschaft vertritt eine Mehrheit der Bevölkerung eine andere Meinung in ethischen Fragen als die Christen. Man fordert lautstark Toleranz für alle möglichen Lebenstile. Christen jedoch sollten die Dinge prüfen, ob sie mit ihrem Gewissen und der Heiligen Schrift, der Bibel übereinstimmen. Christen können demnach der Abtreibung ungeborener Kinder, Homo-Ehe und -Adoption und dem Genderwahn nicht zustimmen.

Als meine Kinder klein waren, durften wir sie vom katholischen Religionsunterricht freistellen lassen. Sie wurden zu Hause in der Familie im Glauben unterwiesen und in der Sonntagsschule oder Kinderstunde unserer Kirchengemeinde. Als dann der Werteunterricht eingeführt wurde, war es mit dieser Freiheit vorbei. Man musste sich zwischen Religionsunterricht und Werteunterricht entscheiden, obwohl beides teilweise unserer Glaubensauffassung widersprach. Die katholische Lehre stimmt oft nicht mit den Aussagen der Bibel überein, siehe z. B. das Zölibat.

Was jetzt den neuen Ethikunterricht anbelangt, über den zur Zeit in Luxemburg diskutiert wird, heißt es, die Schüler sollen sich selber eine Meinung bilden, kritisch denken lernen, das, indem sie mit andern Überzeugungen und Meinungen konfrontiert werden. Dabei soll es um philosophisch, agnostische Aspekte und die Evolutionslehre gehen, aber auch um Glaube und Religion. Kleine Kinder sind damit überfordert! Damit ein Kind sich mit andern Überzeugungen auseinander setzen kann, muss ihm zuerst etwas vermittelt worden sein. In einer Vertrauensbeziehung können Kinder dies auch annehmen. Deswegen bin ich der Ansicht, dass es zu allererst Sache der Eltern ist, ihren Kindern Werte, eine stabile Gewissensbildung und den Glauben an Gott zu vermitteln. Wenn sie größer sind, lernen sie, sich ihre eigene Meinung zu bilden und eigene Entscheidungen zu treffen. Aber auch dann müssen Eltern das Recht behalten, ihre Kinder so unterrichten zu lassen, dass ihre religiösen Überzeugungen gewahrt bleiben.

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„Erziehe den Knaben seinem Weg gemäß; er wird nicht davon weichen, auch wenn er älter wird.“ Sprüche 22,6. In Sprüche 4 gibt ein Vater seinen Söhnen gute Lehre:

http://www.bibleserver.com/text/ELB/Spr%C3%BCche4

http://www.idea.de/menschenrechte/detail/intoleranz-gegenueber-christlichen-ueberzeugungen-in-europa-waechst-90133.html

Leben und Tod in eigener Regie?

Wann ist das Leben nicht mehr lebenswert? Entscheiden wir selbst darüber? Wird uns demnächst vorgeschrieben werden, wie wir zu sterben haben, was human ist oder würdevoll?

Die aktuelle Diskussion rund um die Sterbehilfe und die Debatte im deutschen Bundestag fordern zum Nachdenken über Leben und Tod heraus. Sind wir Herr über Leben und Tod? Haben wir uns das Leben selbst gegeben, dass wir über sein Ende entscheiden wollen? Worauf liegt der Hauptakzent, würdevolles Sterben oder würdevolles Leben?

Tod durch Abtreibung

Tod durch Sterbehilfe

Die Selbsttötung als Behandlungsvariante? „Wir möchten nicht die Profis für den Tod sein“, meint die Bundesärztekammer dazu.

Suizidhilfe durch den Verein. Wer sterben will und viel bezahlt, ist früher tot. 7000 Euro für die besonders schnelle Beihilfe am Selbstmord. Wer nicht so viel Geld hat, muss natürlich dementsprechend länger warten. So geht das bei der StHD, (Sterbehilfe Deutschland)

Ein würdiges Weiterleben unter besten medizinischen und ethischen Voraussetzungen sollte für Kranke und Alte, ja für alle Menschen, also eben auch für Ungeborene  gewährleistet sein.

In den meisten europäischen Ländern, außer in Holland und Belgien ist die Euthanasie oder die Beihilfe zum Suizid verboten. In Luxemburg ist die aktive Sterbehilfe erlaubt. Ein entsprechender Gesetzesentwurf wurde im März 2009 in der Abgeordnetenkammer mehrheitlich verabschiedet. Damals brachte ich mein Buch „Todesspritze außer Kontrolle“ mit dem Untertitel „Ein Plädoyer für das Leben“ heraus. Eine Novelle,  anregend zum Nachdenken und überdies sehr aktuell.

Zu beziehen über die Homepage http://marie-jeanne-reichling.eu/books/dd52dbad2180f99a850fc96371001a71

book1

https://mariejeannereichling.wordpress.com/2014/02/14/ein-pladoyer-fur-das-leben/

http://www.cqv.qc.ca/laura_24_ans_sera_euthanasiee_cet_ete

http://www.katholisch.de/de/katholisch/themen/kirche_2/141115_papst_abtreibung_euthanasie.php

Philippe Pozzo di Borgo: https://www.youtube.com/watch?v=8QSh0npbhos&feature=youtu.be