Rückblickend erwartungsvoll vorwärtsschreitend

Am Ende des Jahres sieht es nicht gut aus. Fast alles scheint gescheitert. Ich weiß, es klingt pessimistisch und so war mir zuerst auch zumute. Manche Angriffe haben scheinbar ihr Ziel erreicht. Überall wo ich hinsehe, ob im privaten, zwischenmenschlichen Bereich, schriftstellerisch, beruflich, politisch oder gesellschaftlich, es gibt nicht viele Erfolge zu verbuchen. Dabei hatte das Jahr gut angefangen und es wurde sogar immer besser.

Es ist nicht angenehm, wenn man boykottiert wird, eine Buch Prämie nicht erhält mit der falschen Begründung, das Werk enthielte Anreizungen zu Hass, Rassismus oder Sexismus. Oder wenn einige Kollegen öffentlich gegen einen hetzen.

Es ist ein großer Unterschied, wenn eine Freundin, die man nur ein paar Mal im Jahr sieht, einem ins Gesicht schleudert: „Ich will nichts mehr mit dir zu tun haben, du bist intolerant und das, was du schreibst, ist Scheiße“, oder ob man einen Freund verliert, mit dem einen herzliche Zuneigung, Liebe und sogar Übereinstimmung in gesellschaftspolitischen Dingen verband.

Wie sieht es denn aus in der Gesellschaft? Wir werden ständig mit Gender- und Homopropaganda tyrannisiert. In Luxemburg dürfen homosexuelle Paare nun heiraten und sogar Kinder adoptieren. Die Gesetzesprojekte, die homosexuellen Paaren Zugang zur Ehe, zur Volladoption und zur künstlichen Fortpflanzung geben, sind gestimmt. Die Abtreibung wurde erleichtert. Das Euthanasiegesetz ist ja schon lange gestimmt, in Deutschland nimmt die Diskussion darüber inzwischen Form an. Abtreibung und Sterbehilfe fördern die Todesmentalität. Vielleicht werden Alte und Kranke der Gesellschaft bald nicht länger zur Last fallen. Wer sollte auch für ihre Rente aufkommen? Das Antifamilienpolitik der Regierungen ermutigen auch nicht gerade dazu, Kinder in die Welt zu setzen. Man schiebt es hinaus, Kinder zu bekommen, zuerst kommt die Karriere. Oder man verzichtet ganz auf Kinder, weil man sie sowieso dem Staat zu einer Erziehung nach seinem Gutdünken abgeben müsste und der offensichtlich nicht ihr seelisches Wohlergehen im Sinn hat. Der Staat übernimmt die Macht in den Familien. Er bekämpft sie, statt sie zu unterstützen. Die Zulagen werden gekürzt oder gestrichen, die Kinder in die Krippen abgeschoben. Die Sexualerziehung kleiner Kinder ist dem Staat wichtiger geworden, als der Mathe Unterricht. Die allgemeine Sexualisierung zeigt ihre Früchte in der zwischenmenschlichen Abstumpfung und Bindungslosigkeit. Sex statt Liebe. Die Konsumenten von hartem Porno werden immer jünger. Die moralische Verwahrlosung des Volkes ist gewollt.

Meinungsfreiheit ist nicht gewollt. Im Namen von Freiheit und Toleranz werden wir unfrei gemacht. Die Mächtigen setzen ihre Interessen durch. Die Mainstream-Medien berichten, was ihnen vorgegeben wird. Man spürt, wie ein totalitäres Regime sich durchsetzt, ohne Rücksicht auf die Meinung des Volkes.

Das Gute ist, dass immer mehr Menschen für ihre Anliegen auf die Straße gehen. Aber mit dem wachsenden Widerstand wird aber auch die Repression gegen das eigene Volk weiter verstärkt.

Die Tage sind böse und das Böse wird zunehmen, auch im Jahr 2015!

In Offenbarung 22,11 steht: Wer Unrecht tut, der tue weiter Unrecht, und wer unrein ist, der verunreinige sich weiter, und der Gerechte übe weiter Gerechtigkeit, und der Heilige heilige sich weiter!

Die Gerechten sind am Wirken und setzen sich pausenlos und eifrig für die Gerechtigkeit ein. Die Heiligen reinigen und heiligen sich weiterhin und folgen dem Lamm überall hin, wo es sie führt.

Es ist gut, wenn man sich von einem Retter Gott geliebt weiß, Jesus Christus, der für die Sünde und Verdorbenheit der Menschen Sein Leben gegeben hat und den Sieg über den Tod und das Böse errungen hat; damit jeder, der an Ihn glaubt, nicht verloren geht, sondern ewiges Leben hat.

Es ist gut zu wissen, dass Er Seinen Plan erfüllt und Sein Reich aufrichtet. Ein ewiges, unerschütterliches Reich, welches dabei ist, Gestalt anzunehmen. Ein Reich, in dem Frieden und Gerechtigkeit herrschen. Jeder der glaubt und umkehrt von seinen eigenen Werken, kann auch heute noch dazu stoßen.

Es ist wunderbar, im Glauben und Vertrauen mit Gott zu leben und erwartungsvoll und freudig ins neue Jahr hinüber zu wechseln.

Ich wünsche allen Gerechten und allen Heiligen aber auch allen Suchenden ein gesegnetes neues Jahr, in dem sie erwartungsvoll vorwärts schreiten, immer nur auf Ihn blickend, den Anfänger und Vollender unseres Glaubens.

Die betrogene Frau

Oder wie die Frau benutzt wird, sich, ihre Familie und eine freie Gesellschaft zu zerstören.

Aber die Frau kämpft doch gerade für die Freiheit, werden einige einwenden. Frauen setzen sich doch so sehr ein für ihre Unabhängigkeit und ihre Selbstbestimmung. Sind es nicht die Feministinnen, die den Anstoß gegeben haben, eine ganze Gesellschaft zu verändern? Dank ihnen ist Gender dabei einen neuen Menschen zu schaffen. Diesem wird die große Freiheit verheißen, sein Geschlecht und seine sexuelle Orientierung selbst zu wählen. Er oder sie soll frei sein, willkürlich zu entscheiden, ob er oder sie Mann oder Frau sein will, heterosexuell, schwul, lesbisch, bisexuell, transsexuell oder was immer ihm noch einfallen wird.

Betrogen!

Ein neues Paradies auf Erden? Dadurch, dass man die Biologie nicht mehr akzeptiert, wird Verwirrung und Uneindeutigkeit in die Gesellschaft eingeschleust. Besonders für junge  Menschen auf der Suche nach ihrer Identität ist das verwirrend. Begriffe wie „Vater“ und „Mutter“ werden von der EU abgeschafft. Sie seien diskriminierend.

Verhaltensauffälligkeiten in der Schule zeigen sich hauptsächlich bei Jungs. Die hohe Selbstmordrate gerade bei Jungen, ihre Unterdrückung, Verweichlichung, all dies geht auf das Konto der Feministinnen. Sie haben für ein abschätziges Bild des Mannes gesorgt. Die Frau verliert die Achtung vor dem Mann. Nicht sehr förderlich für eine schöne Liebesbeziehung.

Betrogen!

Die Frau gibt das Leben weiter, indem sie Kinder auf die Welt setzt und ihnen Liebe und Geborgenheit gibt. Dieselbe Frau nimmt sich die Freiheit, selbst darüber zu bestimmen, ob ein Kind leben darf oder nicht. Nur dass der Schuss nach hinten losgeht, wie die Zahlen der abgetriebenen Mädchen weltweit beweisen. Das Resultat bei 200 Millionen Abtreibungen, ein Defizit von 160 Millionen Mädchen und Frauen weltweit.

Betrogen!

Sie kann ihre Eizellen einfrieren lassen und erst einmal Karriere machen. So profitiert der Arbeitgeber von den besten Jahren der Frau.

Betrogen!

Mutterinstinkt, mütterliche Gefühle sind sie nicht eine Erfindung des männlichen Systems, das Kind ein Parasit, der die Frau an Haus und Herd bindet? Das behauptet jedenfalls die Feministin Elisabeth Badinter. Gerade das Besondere an der Frau, das neue Leben in sich aufzunehmen, es wachsen zu lassen, zu gebären, ihre liebende Fürsorge für das Kind, wie sie es hegt und pflegt, beschützt und fördert und später loslässt in die Selbständigkeit, wird abgewertet.

Betrogen!

Fremdbetreuung der Kleinkinder. Gesundheitliche Schäden sind eine Folge davon, dass kleine Kinder zu früh aus der Fürsorge und Geborgenheit der Familie abgeschoben werden. So früh wie möglich in die Krippe mit ihnen, damit die Frau frei ist, Karriere zu machen. Ihre Freiheit führt dazu, dass ihre emotional unterversorgten Kinder und insbesondere die Töchter auch nicht mehr fähig sind Liebe weiterzugeben.

Betrogen!

Durch die Frühsexualisierung wird die Schamgrenze der Kinder aufgebrochen. Für Kinder in der Pubertät ist der Bereich der Sexualität eine zutiefst private, intime und mit einer natürlichen Scham geschützte Zone. Neigungen und Fantasien von Erwachsenen werden Kindern übergestülpt. Enthemmung auf allen Gebieten! Sex so früh wie möglich! Mit jeder zerbrochenen Beziehung nimmt die Bereitschaft zur Bindung ab. Beziehungslosigkeit und Familienunfähigkeit ist die Folge.

Betrogen!

„Und ich werde Feindschaft setzen zwischen dir und der Frau, zwischen deinem Samen und ihrem Samen; er wird dir den Kopf zermalmen, und du, du wirst ihm die Ferse zermalmen“, sagte Gott  in 1. Mose 3,15 zu Satan, der in Form einer Schlange die Frau verführte. Die Frau kann dem Teufel den Kopf zermalmen, sie lässt sich aber leider oft von ihm täuschen. An den oben genannten Beispielen habe ich versucht, dies zu verdeutlichen. Ein schlauer Schachzug des Vaters der Lüge, denn er benutzt die Frau dazu, Gottes guten Plan mit der Menschheit zu zerstören.

Mit ihrer vermeintlich erreichten Freiheit stürzt die Frau sich also selbst ins Unglück.

Durch die Schaffung eines neuen Menschen und der Zerstörung der traditionellen Geschlechterrolle wird keineswegs ein neues Paradies entstehen. Durch den Verlust von Identität und Selbstachtung werden die umgeformten Menschen unmündig und damit leichter lenkbar. Durch die Sexualisierung und Bindungslosigkeit kann nur ein egoistisches, gefühlloses Volk entstehen. So sind sie gut zubereitet, damit sie ein totalitäres System akzeptieren.

Ja, es braucht starke, mutige Frauen und zwar solche Frauen, die den Mann nicht bekämpfen und niedermachen, sondern sich mit ihm zusammen und in Ergänzung zu ihm, für die Würde des Menschen, für den Erhalt der Familie und die wahren Werte einsetzen. Gott ist die Quelle der Liebe und die kann nicht zerstört werden. Er hat den Menschen als Ganzes geschaffen, als Mann und Frau, die sich gerade durch ihre Verschiedenartigkeit ergänzen. Es braucht eine Bewegung von Menschen, die in Einheit und friedlich für die Zukunft der Gesellschaft kämpft. Zurückkehrend unter Gottes Gesetze werden sie wirklich eine bessere Welt schaffen.

Lassen wir uns doch nicht weiter betrügen!

Probleme einer sexversessenen Gesellschaft

Wie sollen wir unsere Kinder noch in dieser sexversessenen Gesellschaft bewahren? Wie können wir unseren Jugendlichen noch eine gesunde Einstellung zur Sexualität vermitteln? Und wie kommt es in der Gesellschaft an, wenn wir unseren Söhnen und Töchtern sagen, dass die Ehe eigentlich dazu gedacht ist, ein ganzes Leben lang zu halten? Dass sie auf den einen Partner warten sollen, mit dem sie eine Familie gründen, dem sie dann auch noch treu sein werden und dass Sex mit Liebe zusammenhängt?

Die Sex- und Pornoindustrie erwirtschaftet jährlich riesige Profite. In den Medien, in der Werbung, in der Schule und  im Alltag vieler Menschen ist das Thema Sex von allergrößter Bedeutung. Eine der am häufigsten genannten Auswirkung der Sexualisierung ist die der zwischenmenschlichen Abstumpfung. Sex ist wichtiger geworden als Liebe. Swinger-Clubs, Sex-Partys, Sex-Reisen und der hohe Konsum an Pornographie reduzieren Menschen zu Konsumartikeln. Hat man dann noch das nötige Geld, sind den Ausschweifungen keine Grenzen mehr gesetzt. Siehe zum Beispiel Kirche und Politik!

Eine Untersuchung in Skandinavien hat gezeigt, dass es gerade bei sogenannten Hochkonsumenten heftige Folgen gebe, berichtet der Hamburger Psychiater Andreas Hill. So hätten 27 Prozent der „Hochkonsumenten“ selbst Kinder sexuell missbraucht. Die Pornographie verändere sich, sagt „Stern“-Autor Walter Wüllenweber. Was vor 20, 25 Jahren der große Renner war, lockt heute keinen mehr hinter dem Ofen hervor. Die „Bestseller“ der Pornographie seien inzwischen dominiert von Gewalt beim Sex.

Für viele Menschen aller Gesellschaftsschichten ist Pornographie zu einer Sucht geworden. Sie sind gebunden. Trotz Phasen von Schuldgefühlen, Beschämung und vermindertem Selbstwertgefühl bis hin zu Depression, geben sie stets erneut dem Drang nach. Sie sind in einem Teufelskreis gefangen, unfähig, sich daraus zu befreien. Pornographie bringt das genaue Gegenteil der Erfüllung und Zufriedenheit hervor, die sie verheißt. Sie erniedrigt den Menschen.

Die eheliche Beziehung zwischen einem Mann und einer Frau sollte die Grundlage der menschlichen Familie und der Gesellschaft sein. Durch die natürliche sexuelle Anziehung zwischen Männern und Frauen wird die Intimität in der Ehe gefördert und eine warme, intime Atmosphäre in einem glücklichen Zuhause geschaffen. Wie jedoch heute die Sexualität missbraucht wird, zerstört sie Menschenleben, ganze Familien und Zivilisationen.

Auswirkung auf Jugendliche:

http://www.idea.de/thema-des-tages/artikel/internet-pornografie-ruiniert-das-leben-von-jugendlichen-83220.html

http://www.zeit.de/zeit-wissen/2009/03/Aufklaerung-Kasten-Interview

http://www.weltvonmorgen.org/artikel/por.htm

http://www.zeit.de/online/2008/50/porno-hysterie

 

buergerstimme.com/Design2/2014/12/wenn-perversion-zur-normalitaet-erklaert-wird/

Die Familie, Kernzelle der Gesellschaft

Ein Politiker aus meinem Freundeskreis, selber Familienvater, hat mir folgendes geschrieben:

„Die Familie ist die Kernzelle unserer Gesellschaft. Kinder sind Zeichen einer vitalen Gesellschaft und das Spiegelbild von unserem Glauben an die Zukunft. Kinder zeigen uns ein Bild, von dem was wir geworden sind und wir zeigen ihnen einen Schatten ihrer eigenen Zukunft.“

Es gibt sie noch, die zwar nicht perfekte, doch intakte Familie. Da wo Vater und Mutter mit ihren Kindern zusammen wohnen und sie in ein verantwortliches Leben hinein begleiten. Wo man sich gegenseitig hilft und füreinander da ist. In einer solchen Familie streben Jugendliche dann auch für sich selbst eine Familie an mit Vater, Mutter und Kindern.

Sie ist ein Hort der Liebe, der Verlässlichkeit und der Loyalität, wo Kinder in Geborgenheit aufwachsen und ihre Erfahrungen in einem geschützten Rahmen machen dürfen. Wo sie angeleitet werden, Grenzen und Werte kennenlernen, ihnen aber auch ein gewisser Freiraum gelassen wird, in dem sie lernen und sich gut entwickeln können. Kinder aus intakten Familien zeigen oft gute Leistungen in der Schule und haben später ein erfolgreiches Berufsleben.

Was aber wenn die Familie auseinanderbricht, die Eltern sich scheiden lassen, die Kinder plötzlich mit nur einem Elternteil aufwachsen? Der alleinerziehende tut sein Bestes, doch die Kinder leiden darunter. Er selbst muss das Scheitern der Partnerschaft auch erst verkraften. Schulen und Tagesstätten sind voll mit verunsicherten, verhaltensauffälligen Kindern, welche statt einer unbeschwerten Kindheit, massive familiäre Probleme zu verarbeiten haben. Besonders im Lehrer- und Erzieherberuf stechen uns die vielen Problemkinder aus kaputten Familien ins Auge. Umso mehr sollten wir uns für den Erhalt und das Wohlergehen der Familie einsetzen, damit es auch unseren Kindern in Zukunft wieder besser gehen kann.

Die normale Familie sollte also weiterhin ein Ideal sein, für das es sich lohnt zu investieren. Wo an den Beziehungen unter den Familienmitgliedern gearbeitet wird und wo man auch mal auf das eigene Erfüllt sein eines Wunsches um des Allgemeinwohls verzichten kann.