Repression, Genozid, Kirche und Staat

Als Christ und somit Nachfolger Jesu Christi, heiße ich die Trennung von Kirche und Staat gut. „Gib dem Kaiser was des Kaisers ist und Gott, was Gottes“. Z.B. muss ich dem Staat Steuern abgeben. Für den Rest folge ich Jesus Christus nach, unabhängig vom Staat. Er kann mir seinen Willen nicht aufdrängen. Dies wird umso wichtiger, wenn eine Regierung gegen biblische Gebote verstößt. Ohne Rücksicht auf die Meinung eines Großteils der Bevölkerung setzte die Gambia-Koalition(L) ihre Interessen durch: Einführung der Homoehe, Erleichterung der Tötung ungeborenen Lebens, Bekämpfung der Familie, indem sie ihnen die Zulagen streicht oder kürzt und Kleinkinder früh aus der Geborgenheit der Familie reißt, um sie in staatlichen Erziehungsanstalten nach ihrem Gutdünken beeinflussen zu können. 25 000 Menschen haben „Fir de choix“ unterzeichnet. Sie werden einfach ignoriert.

Die Konvention ist ein fauler Kompromiss, den die Glaubensgemeinschaften um des Geldes willen eingehen. Die muslimische Gemeinschaft hat klar gewonnen. Und die Freikirchen, sind sie weiterhin frei?  Natürlich wird der Staat die Religionsgemeinschaften kontrollieren und besonders die katholische Kirche. Er hält sie in seinen Krallen und sie wird sich seinem Willen beugen. Wagt sie Gottes Wort und Seinen Geboten zu folgen, wird ihr Intoleranz vorgeworfen. Wahre Nachfolger Christi werden bereits jetzt als Extreme bezeichnet.  Synonyme zu Extremismus sind Radikalismus und Terrorismus. Es liegt auf der Hand, dass  auch in unseren Ländern die Verfolgung drastisch zunehmen  wird, sollte einmal ein religiöser Fanatiker durchdrehen.

Doch nicht nur Christen bekommen deren Feindschaft zu spüren, auch Menschen, die sich für Familie einsetzen und Werte verteidigen, werden geächtet. So vor kurzem vom luxemburgischen Staatsminister Xavier Bettel: «Ich reagiere nicht auf Extremisten, die die Gesellschaft spalten». So glaubt er, gewählte Politiker von der ADR beleidigen zu dürfen. Respekt dagegen für die souveräne Art, mit der Fernand Kartheiser ihm daraufhin Paroli bot.

Birgit Kelle betitelte man als homophobe Einpeitscherin. Dabei verdient sie Respekt für Ihren Einsatz für Kinder und Familie! Wieso glaubt man, solche Leute diskriminieren zu dürfen?

Auch ich selbst wurde von sogenannten Toleranten niedergemacht, weil ich es wagte, auf die verheerenden Folgen von Gendermainstreaming aufmerksam zu machen und mich für die traditionelle Familie und Ehe einsetze.

Als Schriftstellerin ist mir die freie Meinungsäußerung sehr wichtig. Doch wie weit geht das Recht auf freie Meinungsäußerung, wenn religiöse Gefühle verletzt werden, wenn das, was einem heilig ist und sehr viel bedeutet, in den Dreck gezogen wird?

Religionsgemeinschaften müssten Satire und Spott ertragen, sagte FDP-Chef Lindner vor Kurzem. Der Blasphemie-Paragraf 166 des Strafgesetzbuches besagt: „Wer den Inhalt des religiösen oder weltanschaulichen Bekenntnisses anderer in einer Weise beschimpft, die geeignet ist, den öffentlichen Frieden zu stören“, muss mit einer Haftstrafe von bis zu drei Jahren rechnen. Lindner will diesen Paragraphen ersatzlos streichen. In Luxemburg ist er schon lange gestrichen.

Karikaturisten sind keine Helden! Plötzlich gibt es massenhaft Leute, die ausrufen: Ich bin Charlie! Obwohl sie das Magazin Charlie Hebdo bis dahin nicht einmal kannten. Nach den Anschlägen in Paris und der neuen Ausgabe des Magazins Charlie Hebdo entlädt sich eine Welle von Gewalt in vielen Ländern gegen Christen und Juden.

Der Genozid an den Armeniern war einer der ersten systematischen Bevölkerungsausrottungen des 20. Jahrhunderts. Bei den Massakern und Todesmärschen, die im Wesentlichen in den Jahren 1915 und 1916 stattfanden, kamen je nach Schätzung zwischen 300.000 und mehr als 1,5 Millionen Menschen zu Tode, darunter viele Christen. Nach so vielen Jahren wird das in unseren Ländern anerkannt, wenn auch leider nicht von den Türken.

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Der Bericht des Historikers Vincent Artuso über die Verantwortung der luxemburgischen Verwaltungskommission bei der Judenverfolgung in den ersten Monaten der deutschen Besetzung ab 1940 und in den folgenden Jahren des Zweiten Weltkriegs. Die Zerstörung der Synagoge in Esch.

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Wer spricht von den unzähligen Christen, die heute unter Verfolgung leiden, die gekreuzigt, geköpft, vergewaltigt und lebendig verbrannt werden. In den Nachrichten werden sie kaum erwähnt.

Opens Doors berichtet: Im Niger wurden 72 Kirchen zerstört, 30 Häuser von Christen und mehrere Pfarrhäuser, außerdem kamen Menschen ums Leben. Markus Rode, Leiter von Open Doors Deutschland, äußert sich angesichts der Gewalttaten an Christen in Niger: „Wir sind zutiefst betroffen, wie viel Leid zum wiederholten Mal über Christen aufgrund der Veröffentlichung von Mohammed Karikaturen gekommen ist. Nie zuvor sind so viele Christen diskriminiert, bedroht und verfolgt worden. Schätzungsweise 100 Millionen Christen werden weltweit aufgrund ihres Glaubens verfolgt.

Eine Gefahr für die Christen kommt aus den eigenen Reihen, und zwar von den lauen, angepassten Wohlstandschristen. Margot Kässmann, die evangelisch-lutherische Theologin konnte in einem Interview mit dem Spiegel mit dem Begriff Sünde nichts anfangen: „Schuld, Sünde, Zorn – so verstehe ich die Botschaft des Evangeliums nicht“, verwässerte sie dasselbe.

Wer aus der Bibel herausnimmt, was ihm nicht passt, geht schließlich leer aus und bleibt ohne Rettung und Erlösung aus der Sünde.

http://de.wikipedia.org/wiki/Holocaustleugnung

Rückblickend erwartungsvoll vorwärtsschreitend

Am Ende des Jahres sieht es nicht gut aus. Fast alles scheint gescheitert. Ich weiß, es klingt pessimistisch und so war mir zuerst auch zumute. Manche Angriffe haben scheinbar ihr Ziel erreicht. Überall wo ich hinsehe, ob im privaten, zwischenmenschlichen Bereich, schriftstellerisch, beruflich, politisch oder gesellschaftlich, es gibt nicht viele Erfolge zu verbuchen. Dabei hatte das Jahr gut angefangen und es wurde sogar immer besser.

Es ist nicht angenehm, wenn man boykottiert wird, eine Buch Prämie nicht erhält mit der falschen Begründung, das Werk enthielte Anreizungen zu Hass, Rassismus oder Sexismus. Oder wenn einige Kollegen öffentlich gegen einen hetzen.

Es ist ein großer Unterschied, wenn eine Freundin, die man nur ein paar Mal im Jahr sieht, einem ins Gesicht schleudert: „Ich will nichts mehr mit dir zu tun haben, du bist intolerant und das, was du schreibst, ist Scheiße“, oder ob man einen Freund verliert, mit dem einen herzliche Zuneigung, Liebe und sogar Übereinstimmung in gesellschaftspolitischen Dingen verband.

Wie sieht es denn aus in der Gesellschaft? Wir werden ständig mit Gender- und Homopropaganda tyrannisiert. In Luxemburg dürfen homosexuelle Paare nun heiraten und sogar Kinder adoptieren. Die Gesetzesprojekte, die homosexuellen Paaren Zugang zur Ehe, zur Volladoption und zur künstlichen Fortpflanzung geben, sind gestimmt. Die Abtreibung wurde erleichtert. Das Euthanasiegesetz ist ja schon lange gestimmt, in Deutschland nimmt die Diskussion darüber inzwischen Form an. Abtreibung und Sterbehilfe fördern die Todesmentalität. Vielleicht werden Alte und Kranke der Gesellschaft bald nicht länger zur Last fallen. Wer sollte auch für ihre Rente aufkommen? Das Antifamilienpolitik der Regierungen ermutigen auch nicht gerade dazu, Kinder in die Welt zu setzen. Man schiebt es hinaus, Kinder zu bekommen, zuerst kommt die Karriere. Oder man verzichtet ganz auf Kinder, weil man sie sowieso dem Staat zu einer Erziehung nach seinem Gutdünken abgeben müsste und der offensichtlich nicht ihr seelisches Wohlergehen im Sinn hat. Der Staat übernimmt die Macht in den Familien. Er bekämpft sie, statt sie zu unterstützen. Die Zulagen werden gekürzt oder gestrichen, die Kinder in die Krippen abgeschoben. Die Sexualerziehung kleiner Kinder ist dem Staat wichtiger geworden, als der Mathe Unterricht. Die allgemeine Sexualisierung zeigt ihre Früchte in der zwischenmenschlichen Abstumpfung und Bindungslosigkeit. Sex statt Liebe. Die Konsumenten von hartem Porno werden immer jünger. Die moralische Verwahrlosung des Volkes ist gewollt.

Meinungsfreiheit ist nicht gewollt. Im Namen von Freiheit und Toleranz werden wir unfrei gemacht. Die Mächtigen setzen ihre Interessen durch. Die Mainstream-Medien berichten, was ihnen vorgegeben wird. Man spürt, wie ein totalitäres Regime sich durchsetzt, ohne Rücksicht auf die Meinung des Volkes.

Das Gute ist, dass immer mehr Menschen für ihre Anliegen auf die Straße gehen. Aber mit dem wachsenden Widerstand wird aber auch die Repression gegen das eigene Volk weiter verstärkt.

Die Tage sind böse und das Böse wird zunehmen, auch im Jahr 2015!

In Offenbarung 22,11 steht: Wer Unrecht tut, der tue weiter Unrecht, und wer unrein ist, der verunreinige sich weiter, und der Gerechte übe weiter Gerechtigkeit, und der Heilige heilige sich weiter!

Die Gerechten sind am Wirken und setzen sich pausenlos und eifrig für die Gerechtigkeit ein. Die Heiligen reinigen und heiligen sich weiterhin und folgen dem Lamm überall hin, wo es sie führt.

Es ist gut, wenn man sich von einem Retter Gott geliebt weiß, Jesus Christus, der für die Sünde und Verdorbenheit der Menschen Sein Leben gegeben hat und den Sieg über den Tod und das Böse errungen hat; damit jeder, der an Ihn glaubt, nicht verloren geht, sondern ewiges Leben hat.

Es ist gut zu wissen, dass Er Seinen Plan erfüllt und Sein Reich aufrichtet. Ein ewiges, unerschütterliches Reich, welches dabei ist, Gestalt anzunehmen. Ein Reich, in dem Frieden und Gerechtigkeit herrschen. Jeder der glaubt und umkehrt von seinen eigenen Werken, kann auch heute noch dazu stoßen.

Es ist wunderbar, im Glauben und Vertrauen mit Gott zu leben und erwartungsvoll und freudig ins neue Jahr hinüber zu wechseln.

Ich wünsche allen Gerechten und allen Heiligen aber auch allen Suchenden ein gesegnetes neues Jahr, in dem sie erwartungsvoll vorwärts schreiten, immer nur auf Ihn blickend, den Anfänger und Vollender unseres Glaubens.