Patenschaften in Burkina Faso

Damit die Ärmsten der Armen , die Möglichkeit bekommen, ihre Kinder zur Schule zu schicken, suchen wir Paten, die das Schulgeld für eines oder mehrere Kinder übernehmen wollen. Mit nur 15-20 Euro im Monat ermöglichen Sie einem Kind den Schulbesuch, samt Schulmaterial und einer warmen Mahlzeit am Tag Denn mit leerem Magen lernt es sich nicht gut.

Viele Familien in der sehr armen Gegend am Rande der Millionenstadt Ouagadougou  können nicht für das Schulgeld aufkommen.

Würden Sie unsere Arbeit gerne unterstützen ?

Helfen Sie mit, den Kindern eine Schulausbildung zu ermöglichen

Übernehmen sie die Patenschaft für eines oder mehrere  Kinder  in einer Grundschule für 15 oder 20 Euro monatlich pro Kind

Helfen Sie mit!

Ihre Spende hilft die Armut zu bekämpfen. Durch eine gute Schulausbildung verhelfen sie den Kindern zu einem besseren Leben. Sie lernen selber lesen und schreiben, haben dadurch den Zugang zu Informationen und kommen aus der Unwissenheit heraus.

Bis auf Weiteres überweisen Sie Ihre Spenden bitte auf das folgende Konto:

Bank :        Volksbank Trier

Kontoinhaber:

Marie-Jeanne Muller

IBAN:  DE15 5856 0103 0005 1572 18

BIC:            GENODED1 TVB

 

Ein Beispiel:

Das Schulprojekt APSEDO

Die Ecole de l’amité APSEDO  (Vereinigung zur Unterstützung von mittellosen- und Waisenkindern), wurde im Jahr 2004/2005 von Direktor G. Benjamin Nikièma gegründet.

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Nahrungsmittelspenden an bedürftige Familien

Mit nur 200 Euro konnten mehrere sehr arme Familien zum Ferienbeginn mit Grundnahrungsmittel beschenkt werden.

Sicherheit und Schutz

Es gibt einiges, was man tun kann um die Infrastruktur der Schule zu verbessern. Die sanitären Anlagen, die Reparatur und Aufstockung der Schulbänke usw. Das Dringendste schien jedoch der Bau einer Mauer zu sein, um das Grundstück herum, damit keine Unfälle mehr passieren.

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Die Mauer

Die Herstellung der Ziegel und der Bau der Mauer sind Dank eurer Spenden finanziert worden. Nun sind die Kinder in Sicherheit auf dem Schulgelände.

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Burkina Faso – Das Land der aufrichtigen Menschen

Seit 2015 reise ich regelmäßig nach Burkina Faso. Die Freundlichkeit und Offenheit der Menschen dort gefällt mir sehr und ich fühle mich einfach wohl dort. Du bist schnell in eine Unterhaltung verwickelt. Anfangen tut es, indem man sich nach der Familie erkundigt, der Gesundheit, der Arbeit. Als Ausländer oder Weiße wird man sehr freundlich behandelt. Im Gegensatz zu andren afrikanischen Ländern ist Burkina sehr fremden freundlich.
Burkina Faso befindet sich in Westafrika, übersetzt: das Land des aufrichtigen Menschen. Es grenzt an Mali, Niger, Benin, Togo, Ghana sowie an die Elfenbeinküste. Die Hauptstadt ist Ouagadougou.
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Administrative und kulturelle Hauptstadt des rund 18,9 Millionen Einwohner zählenden Landes ist die zentral gelegene Millionenstadt Ouagadougou. Etwa die Hälfte der Burkiner zählt zur politisch dominierenden Ethnie der Mossi die bis zur Kolonisierung durch Frankreich Ende des 19. Jahrhunderts in mehreren streng hierarchisch organisierten Reichen lebten. In Burkina Faso werden etwa 60 einheimische Sprachen gesprochen. Der Islam ist neben dem Christentum und den traditionellen Glaubensvorstellungen die meistpraktizierte Religion. Burkina Faso gehört zu den ärmsten Ländern der Welt, zeichnet sich heute aber durch eine gewisse Stabilität und die kulturelle Vielfalt der friedlich zusammenlebenden Ethnien aus.
Beeindruckend ist auch, wie viel freier die Menschen dort noch leben, im Vergleich zu unseren stark reglementierten Ländern Europas.
Natürlich finde ich die Kinder süß, überhaupt sind die Menschen sehr schön.
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Ich besuche Schulen und Stiftungen und berichte an dieser Stelle darüber.
Unabhängigkeit: 5. August 1960; (von Frankreich)
Bevölkerung: 18-20 Millionen 
Währung: CFA-Franc BCEAO
Amtssprache: Französische Sprache

Schulprojekt APSEDO in Ouagadougou Burkina Faso

Am Rande von Ouagadougou ziehen sich Kilometer über Kilometer die ärmlichen Behausungen der fast mittellosen Bevölkerung hin. Es gibt viele Kinder in den Familien, wenig zu essen und nicht genügend Schulen in dem Gebiet.

Eine der Schulen, die ich besuchte befindet sich in Whapassi, Ouagadougou. Die Ecole de l’amité APSEDO = Association pour le soutien des enfants démunis et orphelins (Vereinigung zur Unterstützung von mittellosen- und Waisenkindern), sie wurde im Jahr 2004/2005 von Direktor G. Benjamin Nikièma gegründet. Obwohl inzwischen Rentner, ist er täglich in der Schule und investiert jede Mühe und sein Geld in dieses Projekt um den Ärmsten eine Schulbildung zu geben.

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Die Mitglieder eines Freundeskreises, welcher die Schule über Jahre unterstützte, sind inzwischen alt und gesundheitlich angeschlagen. So kommen keine Mittel von außerhalb herein und die finanzielle Situation von APSEDO wird immer prekärer. Viele Familien können nicht für das Schulgeld aufkommen und so wird es schwierig die Lehrergehälter zu bezahlen.

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Es wäre schön, wenn wir diese Pumpe reparieren lassen könnten, denn das Trinkwasser für die Kinder muss von außerhalb gekauft werden. Die Frauen schöpfen es aus dem einige Kilometer entfernt liegenden Brunnen und bringen es zur Schule. Eines der dringendsten Bedürfnisse wäre also die Reparatur der Wasserpumpe, die etwa 1000 Euro kosten würde.20170426_105646.jpg

Um das Schulgelände herum gibt es keine Mauer. Dadurch fahren manche Autos und Motorräder über des Grundstück und es kommt häufig zu Unfällen, bei denen Kinder verletzt werden. 20170426_110200.jpg

Die Kinder sind eingepfercht in ihren Klassenräumen. Trotzdem sind sie respektvoll und es herrscht Disziplin und sie haben Freude am Lernen.

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Mit einer Spende auf das folgende Konto können Sie diesen Kindern helfen:

Konto: IBAN DE15 5856 0103 0005 1572 18

BIC: GENODED1TVB

Kontoinhaber: Marie-Jeanne Muller

 

Es gibt Kinder und Kinder

 

Der Unterschied zwischen Kindern in vielen Ländern Europas und Kindern in Afrika ist enorm.

Ich bin zur Zeit in Burkina Faso und besuche Kindergärten und Grundschulen und bin in afrikanischen Familien zu Gast. Komme ich in einen Klassensaal, stehen die Kinder auf und grüßen respektvoll. Trotz einer Schülerzahl von etwa 40 Kindern herrscht Ruhe und Disziplin während des Unterrichts. Dies sind Privatschulen, die staatlichen Schulen haben bis zu 120 Schüler pro Klasse. Da wird es schon schwieriger, jedem gerecht zu werden, dass jeder mal drankommt, seine Aufgaben kontrolliert werden, eben darauf zu achten, dass niemand zu kurz kommt und alle etwas lernen.

Der Familienzusammenhalt in Burkina Faso ist beeindruckend und die meisten Kinder ehren ihre Eltern und sind ihnen gehorsam.  Erst gestern habe ich mit einem Mann gesprochen, dessen Frau gestoben ist. Für seine Schwester ist es selbstverständlich, dass die beiden Jungs bei ihr leben können. Erbt jemand, profitiert die ganze Familie davon. Verdient man etwas Geld, bezahlt man die Schulgebühren der weniger bemittelten Neffen und Nichten. Arbeitet man gar in Europa, wird selbstverständlich erwartet, dass man regelmäßig Geld nach Hause schickt. Natürlich gibt es oft viel Leid in den Familien, Zauberei und dämonische Belastungen richten viel Unheil an, die Armut ist groß.

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Bei uns hingegen gibt es immer mehr Kinder, die verhaltensoriginell, das heißt, auffällig, tyrannisch und voller Widerstand sind. Die Lehrer haben ihre Schüler nicht mehr im Griff, den Eltern wird auf der Nase herumgetanzt. Manche Kinder drohen ihren Eltern sogar mit der Polizei, wenn sie Gehorsam von ihnen erwarten.

Was läuft also falsch in unserer Gesellschaft, in der Erziehung, was stimmt nicht mit den Richtlinien, die uns von oben herab aufgedrängt werden? Die EU, unsere Regierungen, die Leute, die an der Macht sind, meinen sie es wirklich gut mit uns und unseren Kindern? Ich habe es bereits mehrmals angesprochen; die Kinder sind von morgens bis abends in Fremdbetreuung, und werden so den eigenen Familien entfremdet. Tagesstätten und Schulen ist die Aufgabe der Erziehung übertragen worden und damit den Kindern die Geborgenheit im Schosse der Familie geraubt worden.

Vielleicht können wir ja noch etwas lernen von Afrika.

„Nichts offenbart die Seele einer Gesellschaft deutlicher als die Art und Weise, wie sie ihre Kinder behandelt.“(Nelson Mandela – Grußworte anlässlich der Eröffnung des Nelson Mandela Children’s Fund in Pretoria (Südafrika), im Mai 1995 ).

Internationaler Tag der Familie

„Denk ich an die Familie in der Nacht – bin ich um meinen Schlaf gebracht“ Nach einem Zitat von Heinrich Heine.

Die Familie sollte für Kinder ein Ort der Geborgenheit sein. Die Ehe zwischen Mann und Frau ist die Keimzelle und der Eckpfeiler der Gesellschaft. Wenn Kinder kommen, ist es für das Ehepaar die Krönung ihrer Liebe. Der Dreiklang von Vater, Mutter, Kind gilt als die Kernzelle einer Familie.

Die Familie heutzutage ist ins Spannungsfeld der Gesellschaft geraten. Sie ist ins Zentrum des Interesses bei Politik und Ideologie gerückt. Sie wird angefeindet wie nie zuvor. Wer die Familie auflöst, zerstört die Gesellschaft! Die Regierung unternimmt alles, den Eltern ihre Kinder zu entfremden, indem sie die Fremdbetreuung fördert und die Mütter schnell nach der Geburt in die Arbeitswelt drängt. Leider werden Kinder bei der Vereinbarung von Beruf und Familie allzu oft als störend empfunden.

In der Gesellschaft haben sich die Modelle des Zusammenlebens verändert: Es gibt Alleinerziehende und Familien mit Pflege- oder Adoptivkindern, Patchwork- und sogenannte Regenbogenfamilien. Die eigentliche Familie aber setzt sich aus Vater, Mutter und ihren gemeinsamen Kindern zusammen.

Warum wohl mag der schwule luxemburgische Premier gerade am internationalen Tag der Familie geheiratet haben?

Gott hat die Familie geschaffen und jeder Mensch ist ein einzigartiges Geschöpf Gottes, das nur, wenn es nach Seinem liebevollen Plan lebt, ein erfülltes, glückliches Leben führen kann. Wir sollten die Familien zurück in die Mitte der Gesellschaft holen. Familien brauchen größere Lobby und Wertschätzung. Ohne Familie verarmt die Menschheit wirtschaftlich und emotional. Die zwischenmenschliche Bindung gerade in der Familie, ihre schützende Funktion und besonders die Mutter-Kind-Bindung hilft dem Kind in vielfacher Weise, sich gesund in emotionaler, intellektueller und auf der sozialen Ebene zu entwickeln. Sie ist somit von zentraler Bedeutung im Leben des Kindes.

Die Familie ist absolut unaufgebbar, wir sollten für sie kämpfen und sie wieder zu einem Ort der Liebe und Geborgenheit machen.

http://de.sott.net/article/11645-Entmenschlichung-der-Familie-Kinder-so-fruh-wie-moglich-ins-Kinderdepot-Das-Resultat-der-Ponerologie

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Liebe Politiker – Wie steht es eigentlich um Ihre Integrität?

Nicht dass ich hier den moralischen Zeigefinger auf Sie richten möchte. Aber Sie vertreten die Bürger Ihres Landes, welche sie gewählt haben, deshalb sollten Sie makellos, unbescholten und unbestechlich sein.

Roy Reding, ein Politiker der ADR in Luxemburg ist zu einer Geldstrafe von 50 000 Euro verurteilt worden, weil er einen Umbau ohne Baugenehmigung in seinem Haus vorgenommen hat. Das Delikt scheint weitaus schlimmer zu sein, als das von Sebastian Edathy. Dessen Kinderporno-Prozess wurde gegen eine Geldauflage von 5000 Euro eingestellt. Das sind 45 000 Euro weniger als Herr Reding für seinen Gesetzesverstoss berappen musste. Dominique Strauss-Kahn oder Antony Weiner, Anwärter auf das Bürgermeisteramt in New York, zwei weitere Sex-Skandal-Politiker. In Großbritannien haben Politiker hunderte von Kindern missbraucht. Es gibt ganze Listen von kriminellen Politikern.

Wie leben Sie, liebe Politiker? Sind Sie öffentlich und privat ein Vorbild? Leben Sie das auch selbst, was Sie vertreten? Ist Ihre Integrität unbestreitbar? Einiges kommt ans Licht, vieles nicht. Alkohol am Steuer, Drogen, sexuelle Ausschweifung, Bestechung, Betrug, Nötigung, Verrat, Steuerhinterziehung, Besitz Kinderpornographischer Bilder? Was ist Ihre Spezialität und was versteckt sich hinter Ihrer Fassade?

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Haben Sie manchmal Angst, dass Sie auffliegen?

Es gibt sie Gott sei Dank noch, die integren Männer und Frauen in der Politik. Ihnen gehört meine Achtung. Sie setzen sich für Werte und Prinzipien ein, wollen Dinge zum Guten verändern, sie sind intelligent, pflichtbewusst, gewissenhaft, ehrlich und wertschätzend gegenüber ihren Mitmenschen.

Noch eine Gewissensfrage. Ist alles, was legal und straffrei ist, immer auch mit dem eigenen Gewissen vereinbar? Einiges, was heute vom Gesetz her straffrei ist, z. B. das Ausleben von Homosexualität oder die Abtreibung ungeborener Kinder, liesse sich mit meinem Gewissen nicht vereinbaren.

Ein schwuler Premier, Abgeordnete, die ihre Homosexsualität ausleben, heiraten, vielleicht Kinder adoptieren wollen. Auch auf die Gefahr hin, wieder als intolerant verschrien zu werden, da bin ich persönlich dagegen. Viele Schwule sagen es selbst: Ein Kind braucht einen Vater und eine Mutter! Siehe Harald Glööckler oder Dolce & Gabbana.

 

 

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Auf die Frage „Wärt ihr gerne Väter gewesen?“ antwortete Dolce: „Ich bin schwul, ich kann keine Kinder haben… Ich denke, man kann nicht alles im Leben haben. Das Leben hat einen natürlichen Lauf, es gibt Dinge, die nicht geändert werden. Und eines davon ist die Familie.“ Aus diesen Worten spricht der gesunde Menschenverstand. Oje, und wie sie jetzt für diese Aussage angefeindet werden! Rückständig, intolerant, homophobe Homosexuelle!

https://www.lifesitenews.com/news/children-raised-by-gay-couples-write-letter-supporting-dolce-gabbana-amidst

http://citizengo.org/de/20126-du-wirst-geboren-und-hast-eine-mutter-und-einen-vater-supportdolcegabbana?tc=fb&tcid=11243086

Winfried Kretschmann: http://www.pro-medienmagazin.de/politik/detailansicht/aktuell/kretschmann-ich-kann-die-welt-nicht-retten-91461/

 

 

Zuhause oder Fremdbetreut?

Ich kann die Aufregung um die Fremdbetreuung von Kleinkindern sehr gut verstehen. Erlebe ich doch gerade mit, wie sehr meine fünf Enkelkinder, die alle noch unter fünf Jahren sind, an ihrer Mama hängen. Besonders für die Zwillinge von zwanzig Monaten gibt es nichts Wichtigeres auf der Welt als die Mami. Niemand kann sie ersetzen. Ist sie mal für ein oder zwei Stunden fort und kommt dann zurück, gibt es strahlende Gesichter und ein glückliches Mami, Mami Geplapper. Die vierjährige und der fünfjährige werden zurzeit behutsam in den Kindergarten integriert. Das ist ein wichtiger Entwicklungsschritt für sie. Familiär sicher eingebundene Kinder im angemessenen Alter verkraften den auch gut.

Auch meine Kinder wurden zuhause betreut, bis sie zur Schule gingen. Es hat ihnen sehr gut getan, in der Geborgenheit der Familie aufzuwachsen. Wir haben dann noch ein Pflegekind aufgenommen. Der Junge war achtzehn Monate, als er aus seiner Ursprungsfamilie gerissen wurde und zuerst für zwei Wochen in einer Auffangfamilie untergebracht wurde. Als er zu uns kam, war er sehr verstört. Derjenige meiner Söhne, der ihn von der Pflegefamilie mit abholte, ist bis heute sein Lieblingsbruder geblieben. Kam Besuch von seinen Eltern, gab es danach dramatische Abschiedsszenen. Der Kleine schrie wie am Spieß, weinte noch lange und konnte sich nur schwer beruhigen.

In den ersten drei Lebensjahren sind Kinder ganz besonders auf eine schützende und stabile Umgebung angewiesen. Deutsche Psychoanalytiker warnen in einem Memorandum vor innerseelischen Katastrophen: ganztägige Trennungen von den Eltern stellen extreme psychische Belastungen für die Kinder dar. Je länger die Fremdbetreuung, desto höhere Werte des Stresshormons Cortisol seien bei den Kindern nachweisbar. Ein chronisch hoher Cortisolausstoß in früher Kindheit kann zu Gesundheitsproblemen wie Immunschwäche, Infektionen, Beeinträchtigung des Gedächtnisses und der Emotionalität führen, desweiteren zu Depressionen, Angst- und Essstörungen. Trennungserfahrungen in sehr frühem Alter werden im Körper gespeichert und tauchen in späteren Situationen als Ängste wieder auf. Ein Kind entwickelt erst langsam die Fähigkeit, die Abwesenheit der Eltern innerseelisch zu verkraften. Plötzliche und zu lange Trennungen bedeuten in der frühen Kindheit einen bedrohlichen Verlust der Lebenssicherheit, auch weil Sprach- und Zeitverständnis des Kindes noch nicht weit genug entwickelt sind, um Verwirrung oder Angst mit Erklärungen zu mildern.

Kleine Kinder müssen zuerst Sicherheit und Vertrauen zu ihren Eltern aufbauen können und so lange darin wachsen dürfen, bis sie selbst-sicher unbekannte Situationen bewältigen können.

Die Hirnforschung weist darauf hin, welch phänomenale Fähigkeiten, welche Begeisterung Kleinkinder haben, ihre Welt zu entdecken. Eingebunden in die liebevolle Beziehung zu den Eltern entwickeln sie sich gut.

Unsere Regierungen unternehmen derzeit alles, um die Kleinkinder ihren Eltern zu entfremden. Was wohl dahinter steckt?

Dr. Hans-Joachim Maaz, Psychoanalytiker sagt: Ich halte „frühkindliche Bildung“ für ein tragisches Missverständnis. Säuglinge und Kleinstkinder brauchen keine Bildung sondern Bindung. Er sagt, dass die Qualität der ersten Beziehungserfahrungen für die Entwicklung des Kindes von zentraler Bedeutung sei. Die Mutter hat deshalb eine herausragende Wichtigkeit, weil sie durch Schwangerschaft, Geburt und Stillzeit die ersten Erfahrungen des Kindes nachhaltig prägt – bis zur Entwicklung des Gehirnes.

Das größte Problem sehe er darin, dass Menschen, die selbst Folgen von frühen Betreuungsstörungen in sich tragen, in der Politik, in der Meinungsbildung, in der realen Betreuung von Kindern immer in Gefahr sind, bessere Verhältnisse unbewusst zu verhindern, um nicht an eigene Defizite erinnert zu werden.

In erster Linie sollten Mütter und Familien unterstützt werden. Wenn ein Krippenplatz etwa 1.000- 1.500 €/Monat kostet, in Luxemburg sogar 2000 €, warum wird diese Summe nicht der Mutter gegeben, damit sie für ihre Mutter-Funktion gute materielle Voraussetzungen hätte. Die meisten Familien wären mit weniger zufrieden.

Doch daran scheinen unsere Regierungen keinen Gefallen zu finden.

Unbedingt lesenswert, dieser sehr einfühlsam geschriebener Artikel:

http://www.regenbogenkreis.de/shop/inspiration/inspiration/vom-unsinn-der-babybetreuung-in-kitas-oder-warum-man-saeuglinge-nicht-der-mutter-wegnehmen-sollte

Birgit Kelle meint, dass sogar Hundewelpen mehr Schutz geniessen als Kinder http://www.atkearney361grad.de/kolumne/welpenschutz-fuer-kinder-bitte/